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Demenzfreundliche Dienststelle

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vl: Aspin Nadine Berger, Asp Lukas Frischmann, Aspin Christina Saurer, Mag.a Angelika Klug, ChefInsp Ewald Mezgolits, Asp Lukas Harter
© LPD

Das Bildungszentrum der Sicherheitsakademie Eisenstadt wurde mit dem Zertifikat „Demenzfreundliche Dienststelle“ ausgezeichnet. 122 Bedienstete haben die Schulung erfolgreich absolviert. HPE Burgenland ist unser Kooperationspartner.

Die burgenländische Polizei stellt sich den Herausforderungen der Zeit. Die Ausbildung zum Polizeiberuf ist umfassend und extrem breit gefächert. Der Bogen erstreckt sich von Rechtsmaterien bis hin zu Kompetenzen in sozial-kommunikativen Bereichen. "Die Polizei muss mit der und für die Gesellschaft arbeiten", so der geschäftsführende Leiter des Bildungszentrums, Oberrat Hans Halbauer, MA. "Deshalb stellen wir uns diesen Herausforderungen und widmen uns auch Ausbildungsinhalten, welche auf den ersten Blick mit der klassischen Polizeiarbeit nicht in Verbindung gebracht werden würden, die aber letztendlich den Menschen zu Gute kommen", so Oberrat Halbauer.
Im Rahmen eines Festaktes im Bundesministerium für Inneres wurde das Bildungszentrum der Sicherheitsakademie Eisenstadt als "demenzfreundliche Dienststelle" ausgezeichnet und zertifiziert. 122 Polizistinnen und Polizisten sind im Umgang mit Menschen mit Demenz geschult und arbeiten mit Einrichtungen zusammen, die Hilfe und Unterstützung für Angehörige und Betroffene bieten. Die Auszeichnung wurde von ChefInsp Herbert Koch stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen entgegengenommen.
Das Wissen um Demenz ist nur ein Teilbereich der Ausbildung. Auch dem Wissen über psychische Erkrankungen wird ein hoher Stellenwert eingeräumt. "Wir maßen uns nicht an, Fachleute auf diesem Gebiet zu sein. Was die burgenländische Bevölkerung aber von ihrer Polizei erwarten kann ist, dass wir bei derartigen Amtshandlungen professionell und mit der notwendigen Empathie agieren. Zudem wissen wir um die Sorgen und Nöte der Patienten selbst, aber auch um die ihrer Angehörigen", so ChefInsp Ewald Mezgolits.
Was die Demenz betrifft, wird die Anzahl der betroffenen Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark ansteigen.
Tatkräfte Unterstützung in Bezug auf Menschen in Extremsituationen erhält die Polizei vom Verein "HPE". Der Verein widmet sich der Hilfe für Angehörige und Freunde psychisch Erkrankter. Dazu die Ausbildungsverantwortlichen ChefInsp Ewald Mezgolits und ChefInsp Peter Delarich: "Seit vielen Jahren besteht eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit mit HPE Burgenland. Gemeinsam mit Frau Mag. Angelika KLUG und Frau Hermine LEINER haben wir im Laufe der Jahre hunderte Polizisten in mehrtägigen Seminaren auf derartige Einsätze vorbereitet. Dafür gebührt den Damen großer Dank. Selbst viele Jahre später hören wir von ehemaligen Polizeischülern, wie sehr diese Schulung bei der Bewältigung des polizeilichen Alltags und vielfach auch im privaten Umfeld geholfen hat." Nähere Infos zu HPE Burgenland finden Sie unter www.hpe.at.

Artikel Nr: 323764
vom Freitag,  24.Mai 2019,  08:10 Uhr.

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