NIEDERÖSTERREICH

LPD-Führungskräfte Niederösterreich

Mag. Dr. Rudolf Slamanig

Landespolizeidirektor-Stv. Mag. Dr. Rudolf Slamanig
© BM.I / E. Weissheimer

Führungskräfte des LPD Niederösterreich

Führungskräfte des LPD Niederösterreich
© LPD Nö / E. Knabb

Die beruflichen Stationen von
Mag. Dr. Rudolf Slamanig

  • Mag. Dr. Rudolf Slamanig, geboren 1957
  • 30. September 1977:
    Eintritt als Sicherheitswachebeamter in die BPD Wien; nach der Grundausbildung Dienst in den Kommissariaten Hietzing und Josefstadt; nebenbei Studium der Rechtswissenschaften
  • 25. Juni 1984:
    Promotion zum Dr. iur.
  • 1. Juli 1985:
    Überstellung in die Verwendungsgruppe A1; Konzeptsbeamter in den Kommissariaten Liesing und Favoriten
  • 1. Juli 1991:
    Hauptreferent in der Verwaltungspolizeilichen Abteilung der Sicherheitsdirektion Niederösterreich
  • 1. August 1997:
    Leiter der Abteilung für Staats-, Personen und Objektschutz (später: Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung); Stellvertreter des Sicherheitsdirektors
  • 1. September 2012:
    Landespolizeidirektor-Stellvertreter (Geschäftsbereich B) Niederösterreich

Mit 1. Jänner 2013 wird die Haushaltsrechtsreform umgesetzt. Das Büro Budget fällt in Ihren Kompetenzbereich. Wo sehen Sie die Schwerpunkte in diesem Bereich?

Die zweite Etappe der Haushaltsrechtsreform wird mit der neuen Budgetstruktur, der wirkungsorientierten Haushaltsführung, dem neuen Veranschlagungs- und Rechnungssystem sowie der ergebnisorientierten Steuerung zu wesentlichen Änderungen im Bereich der Landespolizeidirektionen führen. Das Büro Budget wird diese Vorgaben im Zusammenwirken mit anderen Organisationseinheiten umzusetzen haben. Die Leistungs- und Wirkungssteuerung wird dabei eine Orientierung an tatsächlich gewünschten und daher zu definierenden Zielen ermöglichen und auch zu mehr Transparenz und Effizienz führen. Ein wesentliches Kriterium für das Büro Budget wird daher die erfolgreiche Umstellung des Systems unter optimaler Zusammenarbeit mit den anderen Organisationseinheiten der LPD sein.
Außerdem ist eine Unterstützung durch ein umfassendes Qualitätsmanagement unabdingbar. Das flexiblere System wird den Gestaltungsspielraum erweitern, der aber realistisch gesehen sehr begrenzt sein wird. Trotzdem wird es wesentlich sein, diesen Spielraum zum Vorteil der gesamten Organisation optimal zu nutzen. Dadurch muss es uns vor allem auch zu verhindern gelingen, dass die zu erwartenden Einsparungsmaßnahmen zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder zu einer Verschlechterung der Leistungen der Organisation führen.

Welche Prioritäten werden Sie im Bereich Qualitäts- und Wissensmanagement setzen?

Ein eigenes Büro für Qualitäts- und Wissensmanagement bei der Landespolizeidirektion stellt ein Novum dar. Daher wird es vorrangig notwendig sein, dieses Büro zu etablieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Büro bestmöglich auszubilden. Im Qualitätsmanagement gilt es vorerst, die Prozesse innerhalb der LPD nach Prioritäten geordnet zu definieren und Qualitätsstandards sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung festzulegen. Dabei wird es ganz wesentlich auch darauf ankommen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LPD von der Sinnhaftigkeit des Qualitätsmanagements und vom Nutzen für jeden Einzelnen und die eigenen Organisationseinheit zu überzeugen.
Im Bereich des Wissensmanagements soll vor allem das wesentliche Know-how der bisherigen Behörden und des ehemaligen Landespolizeikommandos gesammelt, zusammengestellt und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rasch und einfach abrufbar gemacht werden, um lange Suchprozesse und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Dazu wird auch die Entwicklung einer entsprechenden EDV- Anwendung erforderlich sein.

Was wollen Sie in fünf Jahren erreicht haben?

Der Geschäftsbereich B soll derart in der LPD etabliert sein, dass er von der sonstigen Geschäftsführung sowie den Abteilungen, Büros und allen Dienststellen im Bundesland als wichtiger und unverzichtbarer Support gesehen wird. Nach einer erfolgreichen Umsetzung der zweiten Etappe der Haushaltsrechtreform soll es trotz zu erwartender Einsparungen im Budget zu einer weiteren Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen sowie zu einer Steigerung der Leistung der Organisation.

Landespolizeidirektor-
Stellvertreter/-in

Der Landespolizeidirektor-Stellvertreter und Leiter eines Geschäftsbereiches hat den Landespolizeidirektor zu unterstützen, delegierte Aufgaben wahrzunehmen und ihn bei dessen Abwesenheit zu vertreten. Er hat den zugewiesenen Geschäftsbereich samt den seinen Büros zugeschriebenen Aufgaben koordinierend und gesamtverantwortlich für den Landespolizeidirektor zu führen.


LPD-Führungskräfte Niederösterreich