NIEDERÖSTERREICH

Bewaffneter Raub in Bruck/Leitha geklärt

Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Ermittlungserfolg der Polizeiinspektion Bruck an der Leitha – Beschuldigter nach bewaffnetem Raub in Haft

Wie bereits in der Presseaussendung vom 2. Jänner 2017 mitgeteilt, verübte ein vorerst unbekannter Täter, der mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet war, am 1. Jänner 2018, gegen 22.20 Uhr, einen schweren Raub auf dem Gelände einer Tankstelle in Bruck an der Leitha. Der Täter forderte eine Angestellte, die gerade beim Verlassen der Tankstelle war, zur Herausgabe von Bargeld auf. Das Opfer händigte dem Täter ihre Handtasche samt Bargeld und Mobiltelefon aus. Danach flüchtete der Unbekannte mit der Beute zu Fuß vom Tatort. Der Täter war mit einem Tuch maskiert und schwarz gekleidet. Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung verlief negativ.
Der Wachsamkeit von Beamten der Polizeiinspektion Bruck an der Leitha ist es zu verdanken, dass dieser schwere Raub rasch geklärt und der Beschuldigte festgenommen werden konnte.
In den Abendstunden des 9. Jänner 2018 wurden die Polizisten im Zuge des Streifendienstes auf einen Pkw aufmerksam, der auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Bruck an der Leitha geparkt war.
Bei den Ermittlungstätigkeiten in Bezug auf den Tankstellenraub ergab sich ein Zeugenhinweis auf ein mögliches Fluchtfahrzeug. Da das beim Streifendienst wahrgenommene Fahrzeug Ähnlichkeiten aufwies, kontrollierten die Polizisten die nähere Umgebung, um den Lenker des Pkws ausfindig zu machen. In einem Lokal wurde schließlich ein 43-jähriger Mann angehalten, der sich vorerst nicht zu erkennen geben wollte, jedoch aufgrund weiterer Erhebungen als Fahrzeuglenker identifiziert werden konnte.
Der Pkw gehört einem dem 43-Jährigen bekannten Mann aus dem Bezirk Bruck an der Leitha, bei dem er vorübergehend, unangemeldet wohnhaft ist. Der Verdächtige hat seinen Hauptwohnsitz im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See.
An der Aufenthaltsadresse des Verdächtigen konnte die Tatwaffe – eine Schreckschusspistole mit angestecktem Magazin, mit Gas-Patronen gefüllt – in einem Koffer aufgefunden und sichergestellt werden. Ebenso stellten die Polizisten dort die Tatkleidung sicher.
Zufolge der vorliegenden Beweislage, gestand der 43-Jährige schlussendlich den Raub.
Das Handy des Opfers und die leere Handtasche wurden im Stadtgebiet von Bruck an der Leitha aufgefunden. Der Beschuldigte soll die Geldbörse in einen Fluss geworfen und das geraubte Bargeld unmittelbar nach der Tat verspielt haben.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der Beschuldigte in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.

Fotos von der sichergestellten Tatwaffe und Tatkleidung können beim Büro Öffentlichkeitsarbeit unter der Telefonnummer 059133-30-1114 angefordert werden.


Presseaussendung
vom 12.01.2018, 09:06 Uhr

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BM.I – HEUTE


Bilder der Woche

Am 17. Jänner traf sich Innenminister Kickl mit dem Geschäftsträger der US-Botschaft, Eugene Young, zu einem Arbeitsgespräch im Innenministerium.

© BMI/Alexander Tuma

Innenminister Herbert Kickl traf sich mit dem ungarischen Botschafter Janos Perenyi, mit der slowenischen Botschafterin Ksenija Skrilec, dem Geschäftsträger der US-Botschaft, Eugene Young, sowie mit dem VwGH-Präsidenten Rudolf Thienel zu Arbeitsgesprächen. Staatssekretärin Karoline Edtstadler lud den EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, sowie den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, zu Arbeitsgesprächen ins Innenministerium.

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Internationales & EU


Gespräche mit Sicherheitspartner Ungarn

Innenminister Herbert Kickl empfing den ungarischen Botschafter János Perény

© BMI/Gerd Pachauer

Europäische Werte und Ziele, Migration und Grenzschutz waren die zentralen Themen des Treffens zwischen Innenminister Herbert Kickl und dem ungarischen Botschafter János Perény am 15. Jänner 2018 in Wien. Generaldirektorin Michaela Kardeis führte am 17. Jänner 2018 ein Arbeitsgespräch mit dem ungarischen Landespolizeipräsidenten Károly Papp.