OBERÖSTERREICH

Jugendliche Bestellbetrüger ausgeforscht

Bezirk Urfahr-Umgebung

Beamte der Polizeiinspektionen Ottensheim und Bad Leonfelden konnten bei gemeinsamen Ermittlungen eine Gruppe von fünf Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung ausforschen, welche im Zeitraum von Mai 2017 bis Jänner 2018 in betrügerischer Absicht und im gemeinsamen Zusammenwirken bei zwei Internetversandfirmen unter falschen oder verfälschten Kundenkonten mehrmals Waren – meist Markenkleidung- in größerer Menge bestellt und nicht bezahlt hatten.

Die bestellte Ware bzw. die Pakete wurden von den Beschuldigten kurz vor Zustellung an eine nahegelegene Paketstation umgeleitet. Die Beschuldigten haben folglich die Pakete mittels Bestellschein dort entgegengenommen und die Bezahlung der Waren unterlassen. Durch die betrügerischen Bestellungen entstand den Versandfirmen, wie derzeit bekannt ist, ein Gesamtschaden von 3.029 Euro. Die Beschuldigten versuchten noch weitere Waren im Gesamtwert von 1.325 Euro auf die angeführte betrügerische Art zu bestellen, wobei diese Bestellungen von den Versandfirmen als Betrug erkannt und deshalb rechtzeitig storniert wurden. Die bereits polizeilich bekannten Jugendlichen werden wegen Verdacht des schweren Betruges, der kriminellen Vereinigung und der Datenfälschung der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt.


Presseaussendung
vom 17.05.2018, 19:41 Uhr

Reaktionen bitte an die LPD Oberösterreich

BM.I – HEUTE


Ausbildungsabschluss in ST. Pölten

185  Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab.

© LPD NÖ/D. Höller

185 Polizistinnen und Polizisten des grenz- und fremdenpolizeilichen Bereichs schlossen am 16. Mai 2018 in St. Pölten die Ergänzung ihrer Grundausbildung ab. Sie können nun in jedem polizeilichen Bereich eingesetzt werden.

Internationales & EU


Effiziente und rasche Zutrittskontrolle

Sektionschef Hermann Feiner und Sektionsleiter Alexander Schallenberg bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

© BMI/Alexander Tuma

Vertreter des Innenministeriums und des Bundeskanzleramtes kamen am 24. April 2018 überein, während der EU-Ratspräsidentschaft 2018 ein neues System einzusetzen, das Medienvertretern und anderen berechtigten Menschen den Zutritt zu Veranstaltungen effizient und rasch ermöglichen soll.