STEIERMARK

Feuerwerk in der Silvesternacht

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© LPD

Die Landespolizeidirektion Steiermark wünscht allen Steirerinnen und Steirern einen guten Rutsch in das neue Jahr. Damit der Silvesterabend ein vergnügliches Erlebnis wird, gibt es für die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände einige Auflagen und Vorschriften, die zu beachten sind:

Einteilung der Feuerwerkskörper

Kategorie F1: Hierbei handelt es sich um verhältnismäßig harmlose pyrotechnische Gegenstände wie etwa Wunderkerzen oder Knallerbsen. Eine Verwendung ist innerhalb von Wohngebäuden möglich.

Kategorie F2: Von pyrotechnischen Gegenständen dieser Kategorie gehen geringe Gefahren aus. Darunter fallen etwa Miniraketen, Knallfrösche oder bestimmte Feuerwerksbatterien. Die Verwendung ist nur mehr im Freien möglich.

Kategorie F3: Bei Kategorie F3 sprechen wir von pyrotechnischen Gegenständen, von denen bereits eine mittlere Gefahr ausgeht. Dazu zählen wirkungsstarke Raketen oder Knallkörper.

Kategorie F4: Von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F4 gehen große Gefahren aus (Feuerwerksbomben, Bombenrohre).

Bestimmungen über Erwerb und Verwendung

Für den Erwerb und die Verwendung von Feuerwerkskörpern gelten folgende Bestimmungen:

Kategorie F1: 12 Jahre
Kategorie F2: 16 Jahre
Kategorie F3: 18 Jahre und Bewilligung
Kategorie F4: 18 Jahre und Bewilligung

Die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ist im Ortsgebiet verboten, jedoch kann der Bürgermeister mit Verordnung bestimmte Teile des Ortsgebietes von diesem Verbot ausnehmen. Im Ortsgebiet Graz ist die Verwendung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 beispielsweise nicht erlaubt.

Das Abschießen von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorien F2, F3 und F4 ist also im Ortsgebiet von Graz ausnahmslos verboten.


Ebenso dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2 grundsätzlich nicht in geschlossenen Räumen und innerhalb oder in unmittelbarer Nähe einer größeren Menschenansammlung verwendet werden.

Für die Nutzung von Feuerwerkskörpern der Kategorie F3 und F4 wird eine behördliche Bewilligung benötigt (Bescheid der Landespolizeidirektion Steiermark bzw. Bezirksverwaltungsbehörde). Genutzt werden können diese Kategorien jedoch auch nur unter dem Nachweis entsprechender Sachkunde (Pyrotechnikausweis) sowie besonderen Qualifikationen.

Weitere gesetzliche Bestimmungen für alle Kategorien

Pyrotechnische Gegenstände dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenanstalten, Gotteshäusern, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten verwendet werden (dies gilt auch außerhalb des Ortsgebietes).

Die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände in der Nähe von Tankstellen ist ebenso verboten.

Besitz und Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen, die keine Bezeichnung, Kategorien- bzw. Klassenzugehörigkeit, keine Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache und keine Abgabenbeschränkungen (Alter) enthalten, sind verboten. Die jeweiligen Kategorien müssen also zwingend an den pyrotechnischen Gegenständen angebracht sein. Falls nicht: HÄNDE WEG!

ACHTUNG:
Wer gegen die Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes verstößt, begeht eine Verwaltungsübertretung, welche mit einer Geldstrafe bis zu 10.000 Euro oder einem sechswöchigen Arrest bestraft wird.

Artikel Nr: 294494
vom Mittwoch,  27.Dezember 2017,  11:08 Uhr.

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BM.I – HEUTE


Bilder der Woche

Am 17. Jänner traf sich Innenminister Kickl mit dem Geschäftsträger der US-Botschaft, Eugene Young, zu einem Arbeitsgespräch im Innenministerium.

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Innenminister Herbert Kickl traf sich mit dem ungarischen Botschafter Janos Perenyi, mit der slowenischen Botschafterin Ksenija Skrilec, dem Geschäftsträger der US-Botschaft, Eugene Young, sowie mit dem VwGH-Präsidenten Rudolf Thienel zu Arbeitsgesprächen. Staatssekretärin Karoline Edtstadler lud den EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, sowie den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, zu Arbeitsgesprächen ins Innenministerium.

VERANSTALTUNGEN


 

Internationales & EU


Gespräche mit Sicherheitspartner Ungarn

Innenminister Herbert Kickl empfing den ungarischen Botschafter János Perény

© BMI/Gerd Pachauer

Europäische Werte und Ziele, Migration und Grenzschutz waren die zentralen Themen des Treffens zwischen Innenminister Herbert Kickl und dem ungarischen Botschafter János Perény am 15. Jänner 2018 in Wien. Generaldirektorin Michaela Kardeis führte am 17. Jänner 2018 ein Arbeitsgespräch mit dem ungarischen Landespolizeipräsidenten Károly Papp.