TIROL

LPD-Führungskräfte Tirol

Mag. Dr. Edelbert Kohler

Landespolizeidirektor-Stv. Mag. Dr. Edelbert Kohler
© BM.I / E. Weissheimer

Führungskräfte der LPD Tirol

Führungskräfte der LPD Tirol
© BM.I / E. Weissheimer

Die beruflichen Stationen von
Mag. Dr. Edelbert Kohler

  • Hofrat Mag. Dr. Edelbert Kohler, geboren 1961
  • 1. Juni 1981:
    Eintritt als Sicherheitswachebeamter in die BPD Innsbruck; nach der Grundausbildung Dienst in den Wachzimmern Hauptbahnhof, Innere Stadt und Landhaus sowie beim Mobilen Einsatzkommando
  • 21. Juni 1993:
    Sponsion zum Mag. iur.
  • 7. Jänner 1997:
    Dienstzuteilung zur Sicherheitsdirektion Vorarlberg, Leiter der Abteilung IV (Karenzvertretung bis 25. April 1997);
  • 22. Juli 1998:
    Dienstzuteilung zur BPD Salzburg, Referent in der Fremdenpolizei
  • 1. Oktober 1998:
    Zuteilung zur Sicherheitsdirektion Tirol, Leiter des Referats Fremdenpolizei- und Grenzkontrollangelegenheiten
  • 20. März 1999:
    Promotion zum Dr. iur.
  • 1.Jänner 2003:
    Bestellung zum Abteilungsleiter der Sicherheits- und Kriminalpolizeilichen Abteilung in der Sicherheitsdirektion Tirol;
  • 2004/05:
    Führungskräftelehrgang des BM.I
  • 26. November 2009:
    zusätzlich betraut mit der Leitung des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) und mit der stellvertretenden Leitung der Sicherheitsdirektion Tirol
  • 1. September 2012:
    Landespolizeidirektor-Stellvertreter (Geschäftsbereich B) Tirol

Mit 1. Jänner 2013 wird die Haushaltsrechtsreform umgesetzt. Das Büro Budget fällt in Ihren Kompetenzbereich. Wo sehen Sie die Schwerpunkte in diesem Bereich?

Der primäre Schwerpunkt in diesem Bereich liegt definitiv in der positiven Bilanzierung und Konsolidierung des Budgets, das erstmals in die Eigenverantwortung der Landespolizeidirektionen übertragenen ist. Die besondere Herausforderung besteht darin, den Vollzug des Behördenhaushalts, der von zahlreichen unbekannten Variablen und kaum beeinflussbaren externen Faktoren beeinträchtigt wird, so zu gestalten, dass einerseits die vordefinierten Strategien, Ziele und Ressourcen bzw. Leistungspläne mit höchster Budgetdisziplin umgesetzt werden und dass auf der anderen Seite die Sicherheitsaufgaben im Dienste der Öffentlichkeit bestmöglich erfüllt werden können.

Welche Prioritäten werden Sie im Bereich Qualitäts- und Wissensmanagement setzen?

Zunächst wird es notwendig sein, die Abläufe innerhalb der neuen Behörde zu evaluieren, zu analysieren und zu optimieren, um Doppelgleisigkeiten auszuschalten und schließlich effiziente Schnittstellen zu definieren – sowohl intern als auch im Verhältnis zu Externen. Auf Basis des vorhandenen Know-hows aller Organisationseinheiten gilt es, "Best-Practice-Modelle" auszuarbeiten, die eine nachvollziehbare Administration und eine Vereinfachung von komplexen Prozessen gewährleisten. Die Synergieeffekte sollen eine Behördenstruktur ohne Leerläufe sicherstellen und in einem zweitem Schritt auch im Bereich des Exekutivdienstes und der Verwaltungsverfahren spürbare Entlastungen und Hilfestellungen bringen.

Was wollen Sie in fünf Jahren erreicht haben?

In fünf Jahren sehe ich mich in einer erfolgreichen Sicherheitsbehörde mit gefestigten Strukturen, deren Qualitätsmanagement alle Voraussetzungen erfüllt hat, um ausschließlich Projekte verfolgen zu können, die der Weiterentwicklung dienen.
Ich möchte dazu beigetragen haben, dass die Landespolizeidirektion Tirol stets mit einem unbelasteten und ausgewogenen Budget bilanziert und im Idealfall die Möglichkeit geschaffen hat, Mittel freizusetzen, um moderne Wege gehen und innovative Ideen umsetzen zu können.

Landespolizeidirektor-
Stellvertreter/-in

Der Landespolizeidirektor-Stellvertreter und Leiter eines Geschäftsbereiches hat den Landespolizeidirektor zu unterstützen, delegierte Aufgaben wahrzunehmen und ihn bei dessen Abwesenheit zu vertreten. Er hat den zugewiesenen Geschäftsbereich samt den seinen Büros zugeschriebenen Aufgaben koordinierend und gesamtverantwortlich für den Landespolizeidirektor zu führen.


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