KÄRNTEN

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Klärung von Mord und Brandstiftungen

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Landespolizeikommandant-Stellvertreter Generalmajor Wolfang Rauchegger BA und der Leiter des Landeskriminalamtes Kärnten, Oberst Gottlieb Türk BA, präsentieren den Ermittlungserfolg
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Großer Medienandrang bei der Pressekonferenz in der LPD Kärnten
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Großartiger Ermittlungserfolg der Kärntner Polizei. Drei Frauen aus dem Großraum Villach konnten wegen Mordes und Brandstiftung in mehreren Fällen verhaftet werden. Ihnen werden zudem Betrugshandlungen mit einem Schaden von rund einer Million Euro zur Last gelegt.

Kriminalistischer Spürsinn, eine temporäre Ermittlungsgruppe und das perfekte Zusammenwirken unterschiedlicher Organisationseinheiten waren die Grundlage für die Klärung mehrerer spektakulärer Kriminalfälle. Am 19. Oktober wurde in Villach eine 72-jährige tot aufgefunden. Obwohl anfänglich keine Hinweise auf Fremdverschulden vorlagen ergab eine Obduktion, dass die Frau erdrosselt worden war. Dieser Mord wurde recht bald mit den Ermittlungen gegen drei Frauen aus dem Großraum Villach in Verbindung gebracht. Gegen diese Frauen, 61, 47 und 43 Jahre alt, wurde bereits wegen Betrugs ermittelt. Sie haben in den letzten Jahren zumindest zehn älteren Menschen teilweise hohe Geldbeträge herausgelockt. Als es kurze Zeit später zu Brandstiftungen in der Gemeinde Wernberg kam, konnte wiederum ein Zusammenhang zu dieser Gruppierung hergestellt werden. Letztlich wurden alle drei Frauen festgenommen. Sie sind zu den Taten in unterschiedlicher Ausprägung geständig. Es sind aber noch zahlreiche Überprüfungen und Ermittlungsschritte in Arbeit bzw. ausständig, weshalb noch nicht alle Zusammenhänge bzw. die Motive klar sind. Jedenfalls dürfte Geldgier die Triebfeder für alle drei gewesen sein. Sie wurden in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Kärnten wurden von Bediensteten der LPD Steiermark, Observationsspezialisten der Direktion für Spezialeinheiten, Cobra-Bediensteten und Kolleginnen und Kollegen des SPK Villach und des BPK Villach professionell unterstützt. Der Gesamterfolg ist das Ergebnis der Leistungen aller eingesetzten Kolleginnen und Kollegen!

Artikel Nr: 311209
vom Dienstag,  27.November 2018,  11:30 Uhr.

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Am 11. Dezember 2018 beschließt der Nationalrat die Novelle des Grenzkontrollgesetzes. Damit steht ab 1. Jänner 2019 mehr Personal für die Grenzkontrollen am Flughafen Wien-Schwechat zur Verfügung.

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