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Polizeidrohnen für Salzburg

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Die Polizeidrohne muss von einem zweiköpfigen Pilotenteam gesteuert und beobachtet werden.
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Zwei Polizeidrohnen (UAV-Unmanned Aerial Vehicle) stehen der Salzburger Polizei seit kurzem zur Verfügung. Diese kleinen aber wirksamen Einsatzgeräte ergänzen die operativen Einsatzmöglichkeiten dort, wo die Möglichkeiten des Polizeihubschraubers ausgeschlossen, erschöpft oder deutlich begrenzt sind. Die möglichen Einsatzbereiche sind vielfältig: sowohl in der Kriminaltechnik als auch bei Fahndungen und Überwachungen kann die Polizei von den kleinen technischen Helferlein profitieren.

Zurzeit gibt es bei der Salzburger Polizei vier ausgebildete Drohnenpiloten (UAV-Operatoren). Wenn die Drohne zum Einsatz kommt, geschieht das durch ein zweiköpfiges Pilotenteam. Der ausgebildete Pilot steuert, das zweite Teammitglied fungiert als Beobachter. Dieser Beobachter – er wird aus den vor Ort anwesenden Polizeikräften rekrutiert – schaut auf Luftraum und Umgebung, um Zusammenstöße mit Gebäuden, Hindernissen oder anderen Luftfahrzeugen zu verhindern. Ob der Einsatz einer Drohne aufgrund von Wetter-, Windverhältnissen oder anderer örtlichen Umstände möglich ist, entscheidet ausschließlich der Drohnenpilot.

Neben Video- und Bilddokumentation ermöglichen qualitativ hochwertige Echtzeitbilder die Überwachung von Gefahrenbereichen, Veranstaltungen, Unfall- und Katastrophenlagen. Außerdem können sie in räumlich abgegrenzten Gebieten bei der Suche nach Personen, Sachen oder Verstecken dienen. Für die Einsatzkräfte eine Möglichkeit, Situationen in Echtzeit zu beobachten und die Lage richtig einzuschätzen.

Der Betrieb dieser Drohnen unterliegt den luftfahrrechtlichen Vorgaben. Sie dürfen im Umkreis von 500 Metern in einer Höhe von 150 Metern und nur während des Tages zwischen Morgen- und Abenddämmerung sowie nicht über Menschenansammlungen fliegen.

Artikel Nr: 323102
vom Freitag,  10.Mai 2019,  09:22 Uhr.

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BM.I – HEUTE


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