OBERÖSTERREICH

Bursch attackierte Mitschüler

Stadt Linz

Eine Polizeistreife wurde am 3. Dezember 2019 um 9:30 Uhr zu einer Neuen Mittelschule in 4020 Linz gerufen, weil dort ein 15-jähriger russischer Staatsangehöriger aus Linz in das Klassenzimmer gestürmt war und einem 13-jährigen Syrer aus Linz mehrere Faustschläge an den Kopf, den Oberkörper und Fußtritte gegen die Beine und den Unterkörper versetzt hatte. Eine 43-jährige Lehrerin konnte die beiden voneinander trennen und verständigte die Polizei. In der Zwischenzeit verließ der 15-Jährige das Klassenzimmer und sagte dabei, dass er den 13-Jährigen umbringen werde, wenn er seine Schwester noch einmal ansprechen würde. Danach flüchtete er aus der Schule. Der 13-Jährige begab sich mit seinem Vater mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus. Um etwa 9:45 kehrte der Beschuldigte zur Schule zurück. Als er mitbekam, dass die Schulleitung erneut die Polizei verständigte, flüchtete er abermals. Er konnte aber von einer Fußstreife unweit der Schule angehalten werden. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Bursch geständig. Gegen ihn wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen.


Presseaussendung
vom 03.12.2019, 18:44 Uhr

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BM.I – HEUTE


BBU-Geschäftsführung bestellt

Innenminister Wolfgang Peschorn unterzeichnete am 5. Dezember 2019 den Notariatsakt zur Errichtung der BBU.

© BMI/Gerd Pachauer

Innenminister Wolfgang Peschorn hat am 6. Dezember 2019 nach einer öffentlichen Interessentensuche Andreas Achrainer zum interimistischen Geschäftsführer der "Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen" (BBU) bestellt. Die Funktion ist mit maximal 24 Monaten zeitlich beschränkt.

VERANSTALTUNGEN


 

Internationales & EU


Notfallplan für neue Migrationskrise

Innenminister Wolfgang Peschorn bei der Pressekonferenz im Rahmen "Forum Salzburg"-Konferenz am 6./7

© BMI/Pachauer

Der Innenminister erörterte mit seinen Amtskolleginnen und Amtskollegen des "Forums Salzburg", der Staaten des Westbalkans und aus dem Schengen-Raum bei der Forum-Salzburg Konferenz am 6. und 7. November 2019 im Innenministerium in Wien die zur Bewältigung der Migration entlang der Migrationsrouten erforderlichen Maßnahmen. Weiters stand im Mittelpunkt der Konferenz die Diskussion und Erarbeitung von Vorschlägen für ein zukünftiges gemeinsames europäisches Asyl- und Migrationssystem.