Taucherin erlitt Panikattacke

Bezirk Vöcklabruck

Eine 66-jährige Deutsche führte am 4. Juli 2026 gegen 21 Uhr einen geplanten Nachttauchgang mit ihrem Tauchlehrer und einer Vereinskollegin im Uferbereich eines Campingplatzes in Steinbach am Attersee durch. Die 66-Jährige taucht seit ca. zwei Jahren, war entsprechend ausgerüstet und trug beim Tauchgang einen Trockenanzug sowie einen Tauchcomputer. Der Tauchgang dauerte insgesamt ungefähr 25 Minuten, wobei die drei Taucher in eine maximale Tiefe von 15 Meter vordrangen. In dieser Tiefe verbrachten sie laut Tauchlehrer etwa zwei bis drei Minuten, bevor sie langsam auf fünf Meter aufstiegen, wo die Gruppe einige Minuten verbrachte.
Plötzlich dürfte die 66-Jährige eine Panikattacke erlitten haben und signalisierte ihrem Tauchlehrer, dass sie aufsteigen möchte. Aus diesem Grund nahmen der Lehrer und die Tauchpartnerin die 66-Jährige an beiden Armen und zogen sie an die Wasseroberfläche. Laut Tauchlehrer hatte sie ihren Atemregler die ganze Zeit über im Mund; dennoch dürfte sie Wasser aspiriert haben.
Die Taucherin war die ganze Zeit über bei Bewusstsein und schwamm selbstständig zum Steg, wo sie sich mehrfach übergab und nach Luft rang. Eine zufällig anwesende Ärztin aus Tschechien leistete Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Die 66-Jährige erhielt zudem noch vor Eintreffen des Notarztes Sauerstoff. Sie wurde zur weiteren Versorgung mit dem Notarzthubschrauber in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht.


Presseaussendung
vom 05.07.2026, 09:56 Uhr

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