Vermuteter Wohnungseinbruch führte zu Polizeieinsatz

Bezirk Linz-Land

Mehrere Polizeistreifen inklusive zwei der Schnellen Interventionsgruppe wurden am 10. Mai 2026 gegen 1:40 Uhr wegen eines möglichen Wohnungseinbruchs zu einer Wohnadresse im Bezirk Linz-Land gerufen. Ein Zeuge meldete dies über Notruf. Vor Ort stellten die Beamten eine stark beschädigte Wohnungseingangstüre fest. Da auf mehrfache Aufforderungen keine Reaktion erfolgte, wurde die Wohnung betreten. Im Schlafzimmer konnten zwei 34-Jährige angetroffen. Einer der Männer versuchte seinen Hund mit dem Zuruf "Fass!" auf die Beamten zu hetzen. Nachdem der Hund nicht reagierte, warf er ihn in Richtung der Polizisten, lief auf die sie mit geballten Fäusten zu und konnte erst nach Androhung des Tasereinsatzes angehalten werden. Der zweite 34-Jährige kam den Anweisungen der Beamten nur zögerlich nach und leistete passiven Widerstand. Zudem waren beide Männer stark alkoholisiert und sehr unkooperativ. Beide wurden vorläufig festgenommen und mit Handfesseln gesichert. Bei den Ersterhebungen stellte sich heraus, dass es sich um den Wohnungsinhaber und dessen Bekannten handelte. Die beiden hatten sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft, nachdem sie ihren Wohnungsschlüssel vergessen hatten. Gegen den 34-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen und zwei Langwaffen, sowie diverse Munition und Zubehör sichergestellt. Es folgen Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Linz sowie an die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land. Die Einsatzkosten werden aufgrund des grob fahrlässigen Verhaltens verrechnet.


Presseaussendung
vom 10.05.2026, 15:24 Uhr

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Österreich unterstützt Griechenland

Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.

© BMI

Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung – insgesamt 60.000 Stück – wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.


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Treffen deutschsprachiger Innenminister

Im Rahmen des Treffens in Luxemburg gab es weitere Gespräche zu Asylverfahren und Rückkehrzentren in Staaten außerhalb Europas.

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Innenminister Gerhard Karner nahm am 27. und 28. April 2026 am Treffen der deutschsprachigen Innenminister in Luxemburg teil. Im Fokus stand die konsequente Umsetzung des europäischen Asylpakts.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .