Jahrelange Erpressung als Auslöser von Diebstählen

Bezirk Gmunden

Ein langjähriger Mitarbeiter einer Gemeinde im Bezirk Gmunden wurde im März 2026 dabei betreten, wie er Gutscheine aus dem Büro eines Arbeitskollegen stahl. Bei den darauffolgenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Beschuldigte, ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden, Bargeld gestohlen haben soll. Seit Anfang 2014 soll der 33-Jährige regelmäßig, mehrmals monatlich, vor allem in diverse Amtskassen der Gemeinde, aber auch in andere Kassen und in eine Spendenbox gegriffen haben. Bei der Vernehmung zeigte sich der 33-Jährige umfassend geständig und gab an, die Diebstähle nur begangen zu haben, da er seit Mitte 2013 von einem ehemaligen gleichaltrigen Freund erpresst wurde. Der Gemeindemitarbeiter habe sich die Zahlungen an den Erpresser nicht mehr leisten können, weshalb er zu stehlen begonnen habe. Es wurde ermittelt, dass vom Erpresser ein Sexualdelikt und eine Rechtsanwältin frei erfunden wurden und ihm mit der Anzeigeerstattung bei der Polizei und mit einer Veröffentlichung gedroht wurde, sollte nicht ein monatlicher Fixbetrag auf das Konto überwiesen werden. Der 33-Jährige überwies deshalb im Zeitraum von 2013 bis 2026 einen Gesamtbetrag im sechsstelligen Bereich. Da die Taten des in Deutschland wohnhaften Erpressers nicht aufhörten, ordnete die Staatsanwaltschaft Wels die Festnahme des 33-Jährigen an. Während eines kurzen Österreich-Besuches gelang es Ende April 2026 die Festnahmeanordnung zu vollziehen. Der Erpresser zeigte sich ebenfalls umfassend geständig und wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert, wo die U-Haft verhängt wurde.


Presseaussendung
vom 04.05.2026, 06:58 Uhr

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Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung – insgesamt 60.000 Stück – wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.


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Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .