Stadt Linz
Am frühen Morgen des 10. Juli 2026 meldete eine 46-Jährige aus Linz via Notruf, dass sich ein Mann mit einem Messer in ihrem Garten befinde und sie bedrohe. Die Polizeibeamten konnten bereits beim Betreten des Gartens die Schreie eines Mannes wahrnehmen. Laut der Anzeigerin befinde sich der Verdächtige - wie sich später herausstellte ein 35-Jähriger aus Linz - auf der Rückseite des Hauses. Die Beamten begaben sich unter Vorhalt der Dienstwaffe in Richtung des Verdächtigen. Dieser kam jedoch lediglich mit einem Bilderrahmen in der Hand um die Ecke auf die Beamten zu. Nach Aufforderung legte er diesen beiseite und begab sich mit erhobenen Händen zu Boden. Als die Beamten zu ihm gingen, um ihn festzunehmen, sprang der Mann plötzlich auf und lief erneut hinter das Haus zurück. Die Beamten folgten ihm, woraufhin der Mann plötzlich ein großes Küchenmesser in ihre Richtung hielt. Dabei schrie er weiterhin laut herum und bedrohte die Beamten mit dem Umbringen. Da der Verdächtige der Aufforderung, das Messer wegzulegen, nicht nachkam und auch sonst auf keinerlei Ansprache reagierte, setzten beide Polizisten Pfefferspray ein. Dieser zeigte jedoch keine Wirkung. Zwischenzeitlich traf eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe ein, welche den Taser dreimal hintereinander einsetzte. Auch dieser Einsatz zeigte bei dem Mann keinerlei Wirkung. Nach Einsatz des Diensthundes ergab sich der Mann schließlich plötzlich freiwillig und konnte von den Polizeibeamten festgenommen werden. Der 35-Jährige wurde von der Rettung sowie einem Notarzt am Einsatzort versorgt und anschließend in die Justizanstalt eingeliefert.