Presseaussendung der Polizei Vorarlberg
Am Freitag, dem 21. August 2026, ereignete sich gegen 15:10 Uhr auf der Rheintalautobahn A14 im Pfändertunnel bei Bregenz ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Aufgrund des stockenden Verkehrs kam es in Fahrtrichtung Deutschland zu starken Bremsmanövern auf beiden Fahrspuren. Mehrere Fahrzeuglenker konnten rechtzeitig auf die Verkehrssituation reagieren und ihre Fahrzeuge abbremsen bzw. ausweichen.
Ein nachfolgender, 62-jähriger Pkw-Lenker, konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte auf das Fahrzeug eines vor ihm fahrenden 58-jährigen Lenkers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug zunächst gegen die linke Tunnelwand geschleudert und anschließend auf die Normalspur abgelenkt, wo es mit dem Pkw eines 75-jährigen Lenkers kollidierte. Der 62-jährige Pkw-Lenker versuchte danach, einem vor ihm fahrenden Fahrzeuggespann eines 52-jährigen Lenkers auszuweichen, kollidierte jedoch ebenfalls mit dessen Fahrzeugheck.
Bei dem Unfall wurden mehrere Personen unbestimmten Grades verletzt. Zwei Verletzte wurden nach der Erstversorgung in das Krankenhaus Dornbirn und eine weitere verletzte Person in das Landeskrankenhaus Bregenz eingeliefert. Ein weiterer Unfallbeteiligter gab ebenfalls an, verletzt worden zu sein, lehnte einen Transport in ein Krankenhaus jedoch ab.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Drei der vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.
Die bei den beteiligten Fahrzeuglenkern durchgeführten Alkomattests verliefen allesamt negativ. Es ergaben sich zudem keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Suchtgift oder andere Substanzen.
Aufgrund des Unfallgeschehens mussten beide Tunnelröhren teilweise gesperrt werden. Die Oströhre in Fahrtrichtung Deutschland war für rund zwei Stunden nicht befahrbar. Der dadurch entstandene Rückstau reichte bis zur Anschlussstelle Dornbirn Süd zurück. Die Weströhre wurde für die Zufahrt der Einsatzkräfte sowie den Abtransport der Verletzten für rund eine Stunde gesperrt. In Fahrtrichtung Tirol bildete sich dadurch ein Rückstau bis nach Sigmarszell in Deutschland.