Schwerer Betrug

Im Bezirk Mattersburg kam es zu einem schweren Betrug durch Love-Scam

Eine 70-jährige österreichische Staatsbürgerin erstattete Anzeige wegen schweren Betrugs. Dabei gab das Opfer an, dass es Mitte Dezember 2025 über ein soziales Netzwerk eine Freundschaftsanfrage erhalten und diese angenommen habe. Zuerst wurde über den Messengerdienst kommuniziert und in weiterer Folge wurden auch die Handynummern ausgetauscht.
Da der Mann dem Opfer wiederholt von finanziellen Notlagen berichtete, tätigte diese via PayPal mehrere Überweisungen auf ein Konto. Zusätzlich nahm sich das Opfer einen Kredit in der Höhe von 50.000.- Euro auf um dieses in weiterer Folge dem Mann zu überweisen. Dabei entstand eine Schadenssumme im höheren fünfstelligen Bereich. Weitere Erhebungen werden getätigt.


Love Scam, was ist das genau?
Beim sogenannten Love-Scam, auch Liebesbetrug genannt, täuschen Kriminelle im Internet große Gefühle vor, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Liebesbetrüger stellen sich oft als Ärzte, Soldaten, Piloten und Bohrinselmitarbeiter oder auch als aufreizende, junge Damen, die im Ausland arbeiten, dar. Über einen längeren Zeitraum werden Betroffene mit Aufmerksamkeit, Komplimenten und intensiven Gesprächen umgarnt, sodass Vertrauen entsteht. Treffen im echten Leben finden jedoch nie statt – immer wieder gibt es neue Ausreden, warum diese nicht möglich sind. Irgendwann folgt eine erfundene Notlage (Krankheit, Schickschlag, etc.), bei der die Täter Geld verlangen und die Opfer überweisen aus Liebe oder schlechtem Gewissen. Es kommt zu weiteren Forderungen, bis die Opfer sich weigern zu zahlen oder über keine finanziellen Mittel mehr verfügen. Daraufhin verschwinden die Betrüger meist plötzlich.

Prävention: Love Scam


Rückfragen richten Sie bitte an:

Landespolizeidirektion Burgenland
Büro (L1) Öffentlichkeitsarbeit und interner Betrieb

Heidemarie GOSSMANN, KontrInsp
Pressesprecherin

Tel: +43 (0) 59133 10 1108
Mobil: +43 (0) 664 8279026
Neusiedler Straße 84, 7000 Eisenstadt
heidemarie.gossmann@polizei.gv.at
oeffentlichkeitsarbeit-b@polizei.gv.at
lpd-b@polizei.gv.at
www.polizei.gv.at


Presseaussendung
vom 21.09.2026, 09:16 Uhr

Reaktionen bitte an die Redaktion


BMI - Heute

Kooperation gegen Finanzbetrug

OeNB-Direktor Josef Meichenitsch, Innenminister Gerhard Karner und OeNB-Gouverneur Martin Kocher unterzeichneten am 8. Juni 2026 eine neue gemeinsame Sicherheitspartnerschaft

© BMI/Jürgen Makowecz

Sicheres Bezahlen und Betrugsmaschen im Fokus: Ein Projekt zur generationenübergreifenden Bewusstseinsschaffung dient als erste Initiative der Sicherheitspartnerschaft.


Internationales & EU

Dänischer Migrationsminister in Wien

Innenminister Gerhard Karner traf am 17. August 2026 den dänischen Migrationsminister Morten Bødskov zum Arbeitsgespräch in Wien.

© BMI/ Jürgen Makowecz

Innenminister Gerhard Karner traf am 17. August 2026 den dänischen Migrationsminister Morten Bødskov zum Arbeitsgespräch in Wien. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Umsetzung von Asylverfahren sowie von Rückkehrzentren in Staaten außerhalb der Europäischen Union.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .