Verdacht des versuchten schweren Betrugs

Presseaussendung der Polizei Kärnten

Bislang unbekannte Täter nahmen am 7. Mai 2026 telefonisch Kontakt mit einer 40-jährigen Frau aus Klagenfurt auf und gaben sich als Mitarbeiter der IT-Sicherheitsabteilung einer Bank aus. Im Zuge eines rund dreieinhalbstündigen Telefonates behaupteten die Täter, verdächtige Kontobewegungen überprüfen beziehungsweise verhindern zu müssen.

Die Frau gewährte daraufhin einem der unbekannten Täter mittels Fernzugriffssoftware Zugriff auf ihren Laptop. In weiterer Folge wurde sie auf gefälschte Webseiten geleitet, auf denen sie ihre Kontodaten eingab und anschließend mehrere Bestätigungen im Online-Banking durchführte.

Dabei wurde unter anderem eine Überweisung in der Höhe von mehreren tausend Euro veranlasst, welche jedoch derzeit nicht durchgeführt wurde. Zudem bemerkte die Frau, dass Geldbeträge von ihrem Sparkonto auf ihr Girokonto transferiert worden waren.

Als die unbekannten Täter die Frau aufforderten, einen Bankomaten aufzusuchen, um weitere Schritte zur angeblichen Absicherung ihres Vermögens durchzuführen, begab sie sich zu einer Bankfiliale in Klagenfurt. Dort wurde sie von Bankmitarbeitern auf den Betrug aufmerksam gemacht.

Die Frau ließ umgehend sämtliche Bankverbindungen und Karten sperren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zu keinen unberechtigten Abbuchungen.


Presseaussendung
vom 07.05.2026, 21:47 Uhr

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Grafik Polizei Recruting

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