Vorsicht Schulbeginn!

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Am 14. September beginnt in Kärnten wieder die Schule

Am Montag, den 14. September, ist es wieder soweit: rund 67.400 Kinder und Jugendliche starten im ganzen Bundesland ins neue Schuljahr – davon ca. 5.200 zum ersten Mal. Damit steigt auch die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer. Besonders im Umfeld von Schulen, Kindergärten, Horten und bei haltenden Schulbussen ist jetzt erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gefordert.

Gerade jüngere Kinder sind sich der Gefahren im Straßenverkehr oft noch nicht oder nicht ausreichend bewusst. Umso mehr liegt es an den erwachsenen Verkehrsteilnehmern, ihre Fahrweise entsprechend anzupassen und jederzeit bremsbereit zu sein.

Umgekehrt ist es aber auch wichtig, dass Eltern mit ihren Sprösslingen einen sicheren Schulweg einzuüben. Besonders wichtig ist dabei das sichere Überqueren von Fahrbahnen – dies sollte möglichst nur bei Zebrastreifen oder an ampelgeregelten Übergängen erfolgen. Ein sicherer Schulweg beginnt aber schon zuhause mit dem rechtzeitigen Aufstehen. Dadurch wird Zeitnot verhindert, welche letztlich auf dem Schulweg zu einem falschen Verhalten verleiten kann. Grundsätzlich gilt: Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Zudem sollte gerade in der dunklen Jahreszeit auf gut sichtbare, reflektierende Kleidung geachtet werden.

Auch beim Schulbus ist Vorsicht geboten. Die Haltestelle ist kein Spielplatz, anfahrende Busse erfordern volle Aufmerksamkeit. Kinder sollten wissen, dass beim Ein- und Aussteigen weder gedrängelt noch geschubst wird. Zudem ist es lebenswichtig, die Fahrbahn niemals direkt vor oder hinter dem Bus zu überqueren. Erst wenn der Bus abgefahren ist, darf die Straße betreten werden.

Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, muss auf eine altersgerechte Sicherung im Fahrzeug achten und darauf, dass stets auf der Gehsteigseite ausgestiegen wird. Das sogenannte "Elterntaxi" sollte grundsätzlich mit Bedacht eingesetzt werden, da das hohe Verkehrsaufkommen vor Schulen immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, einen Zeitpolster einzuplanen, um für einen sicheren Ablauf zu sorgen.

Neben der Verkehrserziehung durch die Polizeiinspektionen sind die Schulwegsicherung bzw. die damit einhergehende Kontrolltätigkeit ein wesentlicher Beitrag zur Verhinderung von Verkehrsunfällen mit beteiligten Schulkindern.


Artikel Nr: 466444
vom Mittwoch,  09.September 2026,  09:34 Uhr.

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