Am Mittwoch, den 14. September strahlt Servus TV ab 20:15 Uhr live die mittlerweile 28. Folge von „Fahndung Österreich“ aus. In enger Zusammenarbeit mit dem Innenministerium, dem Justizministerium und dem Bundeskriminalamt werden die Zuseherinnen und Zuseher in sechs Kriminalfällen um Mithilfe gebeten. Darunter diesmal auch ein spektakulärer Fall aus Unterkärnten.
Hinweise werden ab Sendungsbeginn direkt im Studio unter 059133133 sowie fahndung-oesterreich@bmi.gv.at entgegengenommen. Folgende Fälle werden in dieser Ausgabe der Öffentlichkeit vorgestellt:
Kuriose Kulturgutfahndungen
Auf der Kulturgutfahndungs-Seite des Bundeskriminalamts finden sich einige ungewöhnliche Fälle - darunter ein 30 Millionen Jahre alter Gecko in Bernstein sowie ein Eisenmeteorit. Die Polizei gibt die Hoffnung auf die Aufklärung der Fälle nicht auf und bittet dazu erneut um Hinweise.
Spionage-Thriller um Salzburger Offizier
Weit über die Grenzen Österreichs hinaus reicht die Fahndung nach dem mutmaßlichen russischen Agenten Igor Z.. Der mittlerweile 72-Jährige wird gesucht, weil er mithilfe eines Salzburger Bundesheer-Offiziers Staatsgeheimisse an den russischen Geheimdienst weitergeleitet haben soll. Er ist besonders an Informationen über chemische Kampfstoffe, Sprengvorrichtungen und Personalstruktur des österreichischen Bundesheers interessiert. 2018 wird die Spionage publik, der heimische Oberst verhaftet und schließlich verurteilt. Nach Z. wird weiterhin per internationalem Haftbefehl gefahndet.
Tragischer Vermisstenfall in Oberösterreich
Helga W. aus Oberösterreich gilt schon seit über zwei Jahren als vermisst. Die 64-Jährige bricht am 30. Juni 2024 mit ihrem Mann zu einer Wanderung im Almtal auf. Für das Paar ist es dabei üblich, sich aufgrund unterschiedlicher Geh-Geschwindigkeiten zu trennen und sich dann an einem vereinbarten Ort wieder zu treffen. Doch Helga W. kommt nie beim besprochenen Treffpunkt an und wird auch sonst nirgends im betreffenden Gebiet gefunden. Von ihr selbst, aber auch von ihrer Wander-Ausrüstung fehlt bis heute jede Spur. Nun wenden sich Ermittler und Familie an die Zuseher.
Versuchter Mord in Wiener Wohnung
Ein 26-jähriger Mann soll im Februar 2026 versucht haben, seinen Schwager zu töten. Die Tat findet in der Wohnung des Opfers in Wien-Meidling statt. Der 26-Jährige überrascht den Schwager im Schlaf und schlägt und tritt auf ihn ein, während dieser mit aller Kraft versucht, sich zu wehren. Daraufhin zückt der Täter kurzerhand ein Messer und sticht zu. Das Opfer überlebt den Angriff nur knapp, der Täter flüchtet mit der Tatwaffe und dem Handy des Geschädigten. Mittlerweile wird per europäischem Haftbefehl nach ihm gefahndet.
Rammbock-Einbruch bei Juwelier in Kärnten
Knappe zwei Minuten, mehr als 150.000 Euro Schaden und unzählige Scherben: Das sind die Eckdaten eines spektakulären Einbruchs bei einem Juwelier in Wolfsberg. Überwachungs-Kameras zeichnen die Tat im Februar 2026 auf - die Diebe sind zu zweit und vermutlich nicht zum ersten Mal unterwegs. Das Auto, mit dem sie die Tür des Juweliers rammen, stehlen sie zuvor bei einem Autohaus in der Umgebung. Sowohl die Polizei als auch der betroffene Juwelier hoffen auf Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen.
Schockierende Grab-Einbrüche in Niederösterreich
Im Zeitraum zwischen April 2025 und April 2026 werden auf insgesamt 18 Friedhöfen in Niederösterreich rund 180 Gräber und Gruften aufgebrochen. Die unbekannten Täter steigen dabei jeweils in die Ruhestätten hinab, zerschlagen die Särge und rauben Goldzähne oder Grabbeigaben der Verstorbenen. Am Ende schieben sie die Grabplatten wieder zurück, so dass die Einbrüche teils wochenlang unbemerkt bleiben. Das Landeskriminalamt Niederösterreich bittet um Hinweise zu dieser besonders pietätlosen Einbruchsserie.
Außerdem: Eine weitere Nominierung für den diesjährigen Preis für Zivilcourage
Dieses Mal geht es um einen Oberösterreicher, der eine Pensionistin rettete, als sie von einer Person mit einer Eisenstange angegriffen wurde.
Nächste Folge:
9. Dezember 2026 um 20:15 Uhr auf Servus TV
Artikel Nr: 467803
vom Dienstag,
13.Oktober 2026,
10:46 Uhr.
Reaktionen bitte an die LPD Kärnten