Störung der Totenruhe - Zeugenaufruf – Hinweise erbeten

Presseaussendung der Polizei Niederösterreich

Seit zumindest April 2025 stehen bislang unbekannte Täter im Verdacht, auf verschiedenen Friedhöfen in Niederösterreich Gruften bzw. Gräber durch Verschieben der Grabplatten, Eindringen in die Gruften und Gräber sowie durch das Aufschneiden und Aufbrechen der darin befindlichen Särge, die Totenruhe gestört zu haben.

Die Gräber gehören keiner bestimmten Ethnie, Gruppe oder Gemeinschaft an.

Bei einigen Leichen fehlen einzelne Zähne oder waren Teile des Kiefers herausgebrochen, was darauf hinweist, dass offensichtlich Goldzähne entnommen wurden. Ein Diebstahl konnte jedoch nicht eindeutig festgestellt bzw. nachgewiesen werden, da Hinterbliebene keine Angaben darüber machen konnten, ob die Verstorbenen Goldzähne hatten oder ob sich Wertgegenstände an den Leichen oder in den Särgen befanden.

Offensichtlich werden die Taten in den Nachstunden begangen. Zwecks Ausforschung der Täter ersucht die Landespolizeidirektion Niederösterreich um zweckdienliche Hinweise zu folgenden Punkten:

1) Wer hat in den Nachtstunden im Bereich von Friedhöfen in Niederösterreich verdächtige Wahrnehmungen gemacht (ortsunübliche Fahrzeuge oder Personen)?

2) Wer hat verdächtige Wahrnehmungen (ortsunübliche Fahrzeuge oder Personen) tagsüber im Bereich vor und in Friedhöfen in Niederösterreich gemacht (Ausspionieren von Gräbern)?

Hinweise werden an jede Polizeidienststelle in Niederösterreich oder an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der TelNr. 059 133 30-3333 erbeten.

Gleichzeitig ersuchen wir die Bevölkerung insofern um Sensibilisierung, als dass künftig wahrgenommene, verdächtige Umstände vor oder in Friedhöfen umgehend der Polizei in Niederösterreich unter dem Notruf 133 mitgeteilt werden mögen.


Presseaussendung
vom 09.04.2026, 13:06 Uhr

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Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .

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