Presseaussendung der Polizei Niederösterreich
Ein 53-jähriger bulgarischer Staatsbürger lenkte am 26. Mai 2026, gegen 11:30 Uhr, ein Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger auf dem rechten Fahrstreifen der A 4, Ostautobahn, in Fahrtrichtung Wien und musste bei Straßenkilometer 13,500 im Gemeindegebiet von Schwechat sein Fahrzeuggespann aufgrund einer Verkehrsstauung anhalten. Ein 56-jähriger ukrainischer Staatsbürger, der unmittelbar hinter dem 53-Jährigen mit einem Sattelzugfahrzeug samt Sattelanhänger fuhr, habe sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen können, wodurch diese kollidierten. Ein 54-jähriger serbischer Staatsbürger konnten sein Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger ebenfalls nicht rechtzeitig zum Stillstand bringen und sei auf den Lkw des 56-Jährigen aufgefahren. Durch die Wucht des Anpralls wurde der Lkw des 56-Jährigen weiter an den Lkw des 53-Jährigen gestoßen. Der 56-jährige Lenker wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde durch den Rettungsdienst in das Traumazentrum Wien-Meidling verbracht. Der 54-jährige Lkw-Lenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 9 in das Landesklinikum Baden geflogen. Der 53-Jährige blieb unverletzt.
Die ersten beiden Fahrstreifen der A 4 wurden vollständig von den beteiligten Lkws blockiert. Durch den Aufprall wurde der Sattelanhänger des 54-Jährigen so stark beschädigt, dass die Ladung vom Aufleger auf die gesamte Fahrbahn fiel.
Die A 4 war in Fahrtrichtung Wien zwischen 11:30 Uhr und 17:45 Uhr im Bereich der Unfallstelle gesperrt. Ableitungen fanden im Bereich Fischamend und Bruck West statt. Es kam zu umfangreichen Stauungen.