Videoüberwachung in Wiener Neustadt wird ausgeweitet
Erweiterung der bestehenden Anlage auf Innenstadtbereiche und Bahnhof
Die Videoüberwachung in Wiener Neustadt wird künftig deutlich erweitert. Nach entsprechender Genehmigung umfasst die Maßnahme neben der bereits seit 2006 bestehenden Überwachung in der Herrengasse nun auch angrenzende Bereiche der Innenstadt, den Hauptplatz sowie den Bereich vor dem Bahnhofseingang.
Bürgermeister Klaus Schneeberger sieht darin einen Meilenstein für die Sicherheit in Wiener Neustadt: "Ich bin sehr froh und dankbar, dass vom Innenministerium und vom Stadtpolizeikommando unsere Initiative zur Ausweitung der Videoüberwachung so schnell aufgegriffen und nun umgesetzt wird. Gemeinsam haben wir in der Innenstadt und am Bahnhof schon vieles für die Sicherheit der Bevölkerung getan. Mit dieser Maßnahme setzen wir einen weiteren ganz wichtigen Schritt, der sowohl die objektive Sicherheit, vor allem aber auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen erhöhen wird."
Einsatzkonzept bestätigt Bedarf für Erweiterung
Grundlage für die Erweiterung bildet ein Einsatzkonzept des Stadtpolizeikommandos Wiener Neustadt, das gemeinsam mit dem Magistrat der Stadt Wiener Neustadt ausgearbeitet wurde. Die bisherige Anlage in der Herrengasse wird modernisiert und durch zusätzliche Kameras ergänzt, um eine noch bessere Überwachung sicherheitsrelevanter Bereiche zu ermöglichen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Videoüberwachung wurden verbessert. Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung der Stadt mit der Landespolizeidirektion Niederösterreich
"Viele Städte und Gemeinden haben den Wunsch geäußert, die Rahmenbedingungen für die Installation von Videoüberwachung zu erleichtern. Diesen Schritt haben wir als Innenministerium im vergangenen Jahr gesetzt", sagt Innenminister Gerhard Karner. "Die Prüfung und Umsetzung soll und muss immer vor Ort entschieden werden – und nicht vom Schreibtisch in Wien aus. Denn die Gemeinden und die Sicherheitsbehörden vor Ort kennen die Situation vor Ort am besten". Dabei habe die Erhöhung der Sicherheit der Bevölkerung vor Ort stets oberste Priorität.
Die Anschaffungskosten werden im niedrigen 6-stelligen Bereich liegen und zwischen der LPD NÖ und der Stadt Wiener Neustadt geteilt. Aktuell startet der Angebots- und Beschaffungsprozess. Die Umsetzung hängt von den Lieferzeiten der Kameras ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht exakt definiert werden.
Autor: BMI