KSÖ-Sicherheitspreis 2026

Foto

KSÖ-Sicherheitspreis 2026

Foto

KSÖ-Vizepräsident Karl Schlögl, Christoph Grießler, René Foidl, Johanna Weishäupl, Innenminister Gerhard Karner, Landespolizeidirektor Gerald Ortner und Landespolizeidirektor Franz Popp ©  LPD Tirol/Stephan Huter

Foto

KSÖ-Vizepräsident Karl Schlögl, Alexander Rapolter, Innenminister Gerhard Karner, Landespolizeidirektor Gerald Ortner und Landespolizeidirektor Franz Popp ©  LPD Tirol/Stephan Huter

Im Rahmen eines Galaabends im Festsaal der Raiffeisen Landesbank Steiermark am Freitag, 2. Oktober 2026, zeichnete das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) in Kooperation mit der Landespolizeidirektion Steiermark zahlreiche Personen und Organisationen aus, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Sicherheit in Österreich einsetzen.

Aus zahlreichen Einreichungen aus allen neun Bundesländern hat eine unabhängige Jury die herausragendsten Projekte in den fünf Kategorien "Außergewöhnliche Leistungen", "Gelebte Sicherheitspartnerschaft", "Besondere Leistungen um digitale Sicherheit", "Besondere Leistungen in der Sicherheitsprävention" und "Rettungsaktion des Jahres" ausgezeichnet.

Durch den Galaabend, an dem auch Bundesminister für Inneres Gerhard Karner anwesend war, führte die bekannte ehemalige Wettermoderatorin Christa Kummer. Die musikalische Umrahmung des Festaktes übernahm ein Ensemble der Polizeimusik Steiermark.

"Beim KSÖ-Sicherheitspreis werden alljährlich jene Menschen vor den Vorhang geholt, die bereit sind, mehr zu tun als andere, um die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu erhalten und zu verbessern. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern und danke allen Einreicherinnen und Einreichern. Insbesondere möchte ich auch dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich einen großen Dank aussprechen, das den Sicherheitspreis alljährlich ausrichtet und seit über 50 Jahren ein wichtiger Partner des Innenresorts im Sicherheitsbereich ist", sagte Innenminister Gerhard Karner.

Zwei Kollegen der Landespolizeidirektion Niederösterreich durften sich über Top-Platzierungen freuen:

• Kategorie "Besondere Leistungen in der Sicherheitsprävention"

2. Platz ex aequo: AbtInsp Christoph Grießler, BSc MA – Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung Niederösterreich
Projekt: "NEIN zu Extremismus!" – E-Learning

Mit dem digitalen Projekt "NEIN zu Extremismus! Radikalisierungs- und Extremismusprävention" wurde ein innovatives E-Learning-Programm entwickelt, das sicherheitsbehördliche Präventionsinhalte im Bereich Extremismus erstmals in ein didaktisch fundiertes und bundesweit skalierbares digitales Lernformat überführt. Unter der Projektleitung von Christoph Grießler wurde das Vorhaben gemeinsam mit einem interdisziplinären Projektteam – Johanna Weishäupl, Alfred Wöger und René Foidl – umgesetzt, das im Rahmen eines Masterstudiums im Bereich E-Learning und Wissensmanagement fachliche Präventionsexpertise mit mediendidaktischer und technologischer Entwicklungskompetenz verbunden hat. Das Projekt wurde im Auftrag und mit inhaltlicher Unterstützung der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst, in Zusammenarbeit mit der Sicherheitsakademie sowie in Kooperation mit der Hochschule Burgenland konzipiert und realisiert. Das E-Learning vermittelt Grundlagen zu Radikalisierungsprozessen, extremistischer Ansprache, Propaganda, Präventionsmöglichkeiten und Handlungssicherheit in einem modularen, interaktiven Lernsetting und leistet somit einen besonderen Beitrag zur Sicherheitsprävention, da Präventionswissen standardisiert, nachhaltig und ortsunabhängig verfügbar gemacht wird.

• Kategorie "Besondere Leistungen um digitale Sicherheit"

3. Platz: BezInsp Alexander Rapolter – Polizeiinspektion Mank
Projekt: Erfolgreiche Ermittlungsarbeit

Alexander Rapolter klärte einen schweren internationalen Betrugsfall mit einem Schaden von rund 165.000 Euro auf. Durch engagierte und scharfsinnige Ermittlungsarbeit ist es gelungen, einen lettischen Staatsbürger als mutmaßlichen Betrüger auszuforschen. Er soll E-Mails zwischen Firmen und Kunden abgefangen und die in den Rechnungen angeführten Kontodaten manipuliert haben. In zwei Fällen überwiesen die Kunden die Rechnungsbeträge auf die Bankkonten des Beschuldigten; in einem weiteren Fall blieb es bei einem Betrugsversuch. Der Beschuldigte soll ausschließlich zum Zwecke der Tatbegehung in das österreichische Bundesgebiet eingereist sein und dabei eine Vielzahl an Konten eröffnet haben, auf die die betrügerisch herausgelockten Geldbeträge überwiesen wurden. Aufgrund der akribischen Auswertung von Kontodaten, Flug- und Telefondaten sowie durch zahlreiche Einvernahmen konnte der Täter identifiziert und ein Europäischer Haftbefehl erwirkt werden. Im März 2026 erfolgte die Festnahme in Dänemark und in weiterer Folge die Auslieferung nach Österreich. Darüber hinaus gelang die Sicherstellung von 58.000 Euro.

Landespolizeidirektor Franz Popp zeigte sich stolz auf die Preisträger aus Niederösterreich: "Der KSÖ-Sicherheitspreis ist eine besondere Auszeichnung und eine verdiente Anerkennung für herausragende Leistungen. Ich gratuliere den Preisträgern sehr herzlich. Sie stehen stellvertretend für die hohe Professionalität, das Engagement und die Einsatzbereitschaft unserer Kolleginnen und Kollegen."


Artikel Nr: 467593
vom Mittwoch,  07.Oktober 2026,  09:59 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Niederösterreich

Teilen
Foto

KSÖ-Vizepräsident Karl Schlögl, Christoph Grießler, René Foidl, Johanna Weishäupl, Innenminister Gerhard Karner, Landespolizeidirektor Gerald Ortner und Landespolizeidirektor Franz Popp ©  LPD Tirol/Stephan Huter

Foto

KSÖ-Vizepräsident Karl Schlögl, Alexander Rapolter, Innenminister Gerhard Karner, Landespolizeidirektor Gerald Ortner und Landespolizeidirektor Franz Popp ©  LPD Tirol/Stephan Huter


BMI - Heute

Kooperation gegen Finanzbetrug

OeNB-Direktor Josef Meichenitsch, Innenminister Gerhard Karner und OeNB-Gouverneur Martin Kocher unterzeichneten am 8. Juni 2026 eine neue gemeinsame Sicherheitspartnerschaft

© BMI/Jürgen Makowecz

Sicheres Bezahlen und Betrugsmaschen im Fokus: Ein Projekt zur generationenübergreifenden Bewusstseinsschaffung dient als erste Initiative der Sicherheitspartnerschaft.


VERANSTALTUNGEN

 


INTERNATIONALES & EU

Dänischer Migrationsminister in Wien

Innenminister Gerhard Karner traf am 17. August 2026 den dänischen Migrationsminister Morten Bødskov zum Arbeitsgespräch in Wien.

© BMI/ Jürgen Makowecz

Innenminister Gerhard Karner traf am 17. August 2026 den dänischen Migrationsminister Morten Bødskov zum Arbeitsgespräch in Wien. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Umsetzung von Asylverfahren sowie von Rückkehrzentren in Staaten außerhalb der Europäischen Union.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .

Informationsblätter
Information - Grenzpolizeiassistenten*in (GPA) (pdf, 220 kB)
Information – Inspektor*in (GFP) (pdf, 245 kB)