Gewaltschutz in Niederösterreich

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Franz Popp und Alexander Grohs - enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und NEUSTART stärkt Opferschutz

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Enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und NEUSTART stärkt Opferschutz

Am 30. Juni 2026 zogen die Polizei Niederösterreich und der Verein NEUSTART im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz Bilanz zum Gewaltschutz in Niederösterreich. Das Gewaltschutzgesetz ermöglicht durch Betretungs- und Annäherungsverbote einen raschen Schutz von Betroffenen und trägt dazu bei, weitere Gewalthandlungen zu verhindern.


In Niederösterreich wurden 2023 insgesamt 2.785, 2024 2.795 und 2025 2.561 Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen. Im Jahr 2026 waren es bis Ende Juni bereits 1.411.


Ein zentraler Partner der Polizei ist der Verein NEUSTART. Personen, gegen die ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt wurde, werden verpflichtend zur Gewaltpräventionsberatung vermittelt. Ziel ist es, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und weitere Gewalthandlungen zu verhindern.


"Effektiver Gewaltschutz gelingt nur durch das Zusammenspiel von konsequentem Einschreiten, nachhaltiger Prävention und professioneller Unterstützung. Die enge Kooperation zwischen der Polizei Niederösterreich und dem Verein NEUSTART ist dafür ein wichtiger Erfolgsfaktor", betonte Landespolizeidirektor Franz Popp.


NEUSTART-Leiter Alexander Grohs verwies auf einen wichtigen Meilenstein: "Seit Beginn der Gewaltpräventionsberatung am 1. September 2022 wurde im Juni 2026 die 10.000. Gefährderin bzw. der 10.000. Gefährder betreut. Die Kombination aus polizeilichem Einschreiten, gesetzlichen Schutzmaßnahmen und präventiver Beratung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Niederösterreich."


Artikel Nr: 462567
vom Dienstag,  30.Juni 2026,  12:22 Uhr.

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Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .

Informationsblätter
Information - Grenzpolizeiassistenten*in (GPA) (pdf, 220 kB)
Information – Inspektor*in (GFP) (pdf, 245 kB)