Seit vielen Jahren besteht zwischen der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) und der Polizei eine enge und bewährte Zusammenarbeit. Im Rahmen der „Sicherheitsfamilie Niederösterreich“ steht die ÖWR Niederösterreich in sehr gutem Kontakt und regelmäßigem Austausch mit der Landespolizeidirektion Niederösterreich.
Diese Zusammenarbeit wurde nun weiter intensiviert: Am 26. Juni 2026 fand im Behördenhafen Krems ein Treffen zwischen Landespolizeidirektor Franz Popp, Beamten der Wasserpolizei und dem Präsidenten der ÖWR Niederösterreich, Markus Schimböck, statt. Dabei wurden der Wasserpolizei fünf Wurfsäcke zur Verwendung auf den Polizeieinsatzbooten übergeben.
Die Wasserpolizei ist organisatorisch bei der Landesverkehrsabteilung angesiedelt und übernimmt auf den Gewässern wichtige Aufgaben im Bereich der Sicherheit, Kontrolle und Gefahrenabwehr. Gerade bei Einsätzen am und im Wasser ist eine gute Abstimmung zwischen den Einsatzorganisationen von großer Bedeutung.
Ein Wurfsack ist ein wichtiges Rettungsmittel bei Wasserrettungseinsätzen. Er besteht aus einem Beutel mit einer schwimmfähigen Leine, die einer im Wasser befindlichen Person zugeworfen werden kann. Dadurch kann eine schnelle Hilfeleistung vom Ufer, Boot oder Steg aus erfolgen, ohne dass sich Einsatzkräfte selbst in Gefahr bringen.
Im Rahmen des Treffens wurde außerdem Oberst Matthias Grabner von der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich eine besondere Auszeichnung verliehen. Für seine Tätigkeit als Funktionär bei der ÖWR überreichte ihm Präsident Markus Schimböck das Leistungsabzeichen in Bronze.
Mit der Übergabe der Wurfsäcke und dem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit setzen die Wasserpolizei und die ÖWR Niederösterreich ein starkes Zeichen für die gemeinsame Sicherheit an und auf den Gewässern in Niederösterreich.