40-Jähriger soll Ex-Lebensgefährtin mit dem Umbringen bedroht haben – Festnahme

Vorfallszeit: 07.11.2026, 19:30 Uhr
Vorfallsort: Wien-Penzing

Im Zuge einer vereinbarten Aussprache zwischen einem in Trennung lebenden Paar soll ein 40-jähriger Mann (Stbg.: Österreich) gestern Abend seine 35-jährige Ex-Lebensgefährtin in der ehemals gemeinsamen Wohnung im Bezirk Penzing mit dem Umbringen bedroht haben.
Der Frau gelang es daraufhin, den Mann unter einem Vorwand aus der Wohnung zu locken. Anschließend versperrte sie die Wohnungstür und verständigte den Polizeinotruf. Dabei gab sie an, dass ihr Ex-Lebensgefährte Waffenbesitzer sei und zwei Faustfeuerwaffen mit sich führe. Zudem habe sie vor der Wohnungstür zwei laute Knallgeräusche wahrgenommen.
Aufgrund der geschilderten Situation wurde ein Großaufgebot an Polizeikräften zur Einsatzörtlichkeit entsandt. Unter entsprechenden Eigensicherungsmaßnahmen gelang es den Beamten, den 40-Jährigen, der sich noch vor Ort befand, festzunehmen.
Im Zuge des Einsatzes wurden zwei Faustfeuerwaffen samt Munition sowie die waffenrechtlichen Dokumente des Mannes sichergestellt. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Schüsse abgegeben worden waren, wurde der Bereich unter anderem mit Unterstützung eines Polizeidiensthundes nach möglichen Schussspuren und Patronenhülsen abgesucht. Dabei konnten jedoch keine Hinweise auf eine tatsächliche Schussabgabe festgestellt werden.
Gegen den 40-Jährigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
In seiner Vernehmung zeigte sich der Tatverdächtige hinsichtlich der gefährlichen Drohung nicht geständig. Zu den wahrgenommenen Knallgeräuschen gab er an, dass diese vermutlich von gezündeten Böllern stammten, mit denen er jedoch nichts zu tun habe.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 40-Jährige schließlich aus der Haft entlassen und auf freiem Fuß angezeigt.


Presseaussendung
vom 08.11.2026, 10:42 Uhr

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