Vorfallszeit: 29.07.2026, 12:20 Uhr
Vorfallsort: 1220 Wien
Festnahmezeit: 13.08.2026, 08:10 Uhr
Festnahmeort: 1120 Wien
Beamten des Landeskriminalamts Wien ist es nach intensiven Ermittlungen gelungen, einen 35-jährigen österreichischen Staatsbürger als Tatverdächtigen nach einem schweren Betrug auszuforschen und festzunehmen. Der Mann steht im dringenden Verdacht, am 29. Juli 2026 eine 75-jährige Frau als falscher Polizist dazu gebracht zu haben, ihre Ersparnisse aus einem Bankschließfach in Wien-Donaustadt zu holen und ihm zu übergeben. Der dem Opfer entstandene Schaden beträgt rund 70.000 Euro. Zuvor soll ein bislang unbekannter Täter die Frau telefonisch kontaktiert und sich als Leiter des Landeskriminalamts Wien ausgegeben haben. Dabei soll er sie gewarnt haben, dass ihr in der Bank verwahrtes Geld nicht sicher sei. Die Ermittlungen zu diesem Tatverdächtigen und möglichen weiteren Mittätern laufen. Gestern Früh nahmen Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) den 35-Jährigen an seiner Wohnadresse in Wien-Meidling fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden zwei Schlagringe, ein Elektroschocker und eine geladene Faustfeuerwaffe sichergestellt. Gegen den Mann bestand bereits ein aufrechtes behördliches Waffenverbot.
Der 35-Jährige wurde wegen des Verdachts des schweren Betrugs im Rahmen einer kriminellen Organisation sowie nach den Bestimmungen des Waffengesetzes angezeigt. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt eingeliefert.
Presseaussendung
vom 14.08.2026, 13:14 Uhr
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