19-Jähriger nach gefährlicher Flucht vor Polizei festgenommen

Vorfallszeit: 02.11.2026, 23:00 Uhr
Vorfallsort: Wien

Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien wurden gestern im Bereich der Laxenburger Straße auf einen Pkw aufmerksam, der sich augenscheinlich in einem schlechten Zustand befand. Aus diesem Grund, wollten die Beamten eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchführen.
Mittels Folgetonhorn und Lichthupe signalisierten die Polizisten dem Lenker, anzuhalten. Dieser setzte seine Fahrt jedoch bis zur Kreuzung Laxenburger Straße mit dem Südtiroler Platz fort. Plötzlich beschleunigte er sein Fahrzeug massiv, um sich der Anhaltung zu entziehen.
In weiterer Folge setzte der Lenker seine Flucht entgegen der Fahrtrichtung fort und überfuhr mehrere Kreuzungen bei Rotlicht. Im Zuge der anschließenden Nachfahrt wurden Geschwindigkeiten von bis zu 165 km/h bzw. 160 km/h bei erlaubten 50 km/h festgestellt.
Die Verfolgung erstreckte sich über mehrere Wiener Bezirke (10., 3., 1., 10. und 11. Bezirk), weshalb zusätzliche Funkmittel zur Unterstützung hinzugezogen wurden. Durch seine Fahrweise, insbesondere das teilweise Befahren der Gegenfahrbahn ohne eingeschalteter Beleuchtung bei hoher Geschwindigkeit, gefährdete er mehrere Verkehrsteilnehmer. Zahlreiche Fahrzeuglenker mussten abrupt abbremsen und Fußgänger waren gezwungen, zur Seite zu springen, um eine Kollision mit dem flüchtenden Fahrzeug zu verhindern.
Die Nachfahrt endete schließlich im Bereich des Seeschlachtweges, als der Lenker in eine Einbahnstraße einbog und dort zum Stillstand kam. Da sich der Mann weiterhin äußerst unkooperativ verhielt, musste er unter Anwendung von Körperkraft aus dem Fahrzeug gebracht werden. Dabei versuchte er mehrmals, sich gegen die Festnahme zu wehren bzw. sich aus der dieser zu befreien.
Bei dem Lenker handelt es sich um einen 19-Jährigen (StA.: Syrien), der bereits amtsbekannt ist und keine gültige Lenkberechtigung besitzt. Er wurde vorläufig festgenommen.
Das Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt. Der 19-Jährige wird sowohl wegen strafrechtlicher als auch verwaltungsstrafrechtlicher Delikte angezeigt. Insgesamt wurden 60 Anzeigen erstattet.


Presseaussendung
vom 03.11.2026, 11:51 Uhr

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