Widerstand gegen die Staatsgewalt nach Festnahme aufgrund einer Festnahmeanordnung

Vorfallszeit: 03.11.2026, 11:40 Uhr
Vorfallsort: Wien-Mariahilf

Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten wurden im Zuge ihres Streifendienstes im Bereich der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße auf eine männliche Person aufmerksam, welche sichtlich nervös wurde, als er die Beamten bemerkte. Der Mann versuchte sich zügig von der Örtlichkeit zu entfernen, wurde allerdings durch die Polizisten angehalten. Der Mann wurde einer Identitätsfeststellung unterzogen, konnte jedoch kein Identitätsdokument vorweisen und machte unterschiedliche Angaben zu seinem Namen sowie Geburtsdatum. Zur weiteren Sachverhaltsklärung verlegten die Polizisten gemeinsam mit dem Mann in den nahgelegenen Polizeicontainer Nahe der U-Bahn-Station. Dort zeigte sich der Mann immer unkooperativer und kam nur widerwillig den Aufforderungen der Beamte nach. Im Zuge einer Personsdurchsuchung konnten Suchmittel Utensilien, ein geringe Menge Suchtmittel, eine leere Flasche Alkohol und ein Reisepass vorgefunden werden. Die weiteren Erhebungen ergaben, dass gegen den 23-Jährigen (StA.: Slowakei) eine aufrechte Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorliegt. Der Mann wurde immer aufbrausender und aggressiver, begann die Beamten zu beschimpfen und zu bedrohen. Im Zuge der Festnahme attackierte der 23-Jährige die Beamten. Er wurde wegen des Verdachts des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt angezeigt.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 23-Jährige aufgrund der Festnahmeanordnung in eine Justizanstalt gebracht und mehrfach angezeigt.


Presseaussendung
vom 04.11.2026, 12:33 Uhr

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