Zeit: 08.05.2026, 10:00 Uhr – 09.05.2026, 02:00 Uhr
Ort: Wien
Bei einem gemeinsamen Termin im Wiener Rathaus haben Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl die Einführung einer neuen Schutzzone sowie einer Alkoholverbotszone in Wien vorgestellt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu erhöhen, Konfliktsituationen frühzeitig zu entschärfen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.
In Zusammenarbeit mit der Gruppe Sofortmaßnahmen der Stadt Wien und der Landespolizeidirektion Wien fand am gestrigen Tag eine umfangreiche Schwerpunktaktion im öffentlichen Raum statt.
Die eingesetzten Kräfte der Stadtpolizeikommanden Margareten, Josefstadt, Fünfhaus, Ottakring und Döbling sowie Beamte des Landeskriminalamtes, der Bereitschaftseinheit, der Polizeidiensthundeeinheit und Beamte der Abteilung für Fremdenpolizei und Anhaltevollzug legten ihr Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der neuen Maßnahmen. Vor allem stand zunächst die Aufklärung über Inhalt und Geltungsbereich dieser im Vordergrund. Die eingesetzten Kräfte suchten gezielt das Gespräch, um auf die neuen Regelungen aufmerksam zu machen und das Sicherheitsgefühl vor Ort zu stärken.
General Dieter Csefan, Landespolizeivizepräsident:
"Die eingeführte Schutzzone und Alkoholverbotszone sind wichtige Maßnahmen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken. Gemeinsam mit gezielten Schwerpunktaktionen der Wiener Polizei gemeinsam mit der Stadt Wien, schaffen wir die Grundlage, um Gewalttaten vorzubeugen, problematischen Entwicklungen konsequent entgegenzutreten und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung spürbar zu erhöhen. Gleichzeitig ermöglichen diese Maßnahmen ein rasches und wirksames Einschreiten der Exekutive dort, wo es notwendig ist. Unser klares Ziel ist, dass sich alle Menschen in Wien an öffentlichen Orten sicher und geschützt fühlen können."
Walter Hillerer, Leiter Gruppe Sofortmaßnahmen:
"Die Schwerpunktaktion "Sicheres Wien" bündelt die Kräfte der Stadt und der Wiener Polizei, um in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig für Ordnung zu sorgen. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Wiener Polizei für die professionelle, verlässliche und entschlossene Zusammenarbeit. Diese Partnerschaft ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Sicherheitspolitik auf der Straße. Wien bleibt sicher, weil wir gemeinsam Verantwortung übernehmen."
Bilanz der LPD Wien:
• Sieben Festnahme nach fremdenrechtlichen Bestimmungen
• 58 verwaltungsrechtliche Anzeigen (Missachtung Alkoholverbot Westbahnhof, Schutzzone Fritz-Imhof Park, Anzeigen nach fremdenrechtlichen Bestimmungen)
• 45 Alkovortest
• 15 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz
• 21 Sicherstellungen von Suchtmittel
• 288 Identitätsfeststellungen
• 20 Organmandate (Verkehrsbereich)
• 62 Anzeigen Verkehrsbereich (Geschwindigkeitsüberschreitungen, Verweigerungstatbestände Suchtgift, Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung)
Bilanz Gruppe Sofortmaßnahmen:
• 92 kontrollierte Betriebe
• elf Anzeigen nach dem Gebrauchsabgabegesetz
• 25 Anzeigen nach dem Preisauszeichnungsgesetz
• 15 Anzeigen nach der Gewerbeordnung
• 14 Organmandate durch Waste Watcher
• 112 Beanstandungen durch Mitarbeiter der Wiener Linien
• 20 weitere Anzeigen (StVO, Öffnungszeitengesetz)
Die Kontrollen in den sicherheitsrelevanten Bereichen sowie die verstärkte Präsenz der uniformierten Kräfte setzte ein sichtbares Zeichen.
Durch das äußerst engagierte Einschreiten der beteiligten Kräfte konnte ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit geleistet werden.
Presseaussendung
vom 09.05.2026, 11:36 Uhr
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