Betrug: Inkassostalking

Foto

Vorsicht vor Inkasso-Betrug

Herr M. saß wie jeden Tag vor seinen Laptop und rief seine E-Mails ab. Plötzlich poppte eine Nachricht von einer Anwaltskanzlei auf. In dem Schreiben wurde Herr M. wegen Verletzung des Urheberrechts geklagt. Er habe pornografisches Material heruntergeladen.

Eine weitere Betrugsmasche der Täter ist das sogenannte "Inkassostalking". Dabei senden Täter unter dem Namen einer erfundenen Anwaltskanzlei betrügerische E-Mails, um sich eine geforderte Geldsumme zu ergaunern. Meist liegt der Betrag bei 100 Euro, der im Schreiben angeführt ist. Das Opfer soll auf einer pornografischen Seite gewesen sein und dabei geschützte Inhalte heruntergeladen haben. Das Anwaltsschreiben ist im einwandfreien juristischen Deutsch geschrieben, sodass das Opfer keinen Zweifel an dessen Echtheit haben kann.

Tipps wie Sie sich dagegen schützen können:

• Meiden Sie dubios anmutende Kontakte. Überprüfen Sie im Internet, ob die genannte Firma
besteht.
• Bezahlen Sie auf keinen Fall, überlegen Sie sich, ob diese Anschuldigungen überhaupt
stimmen können.
• Kontaktieren Sie die Rechtsanwaltskanzlei telefonisch, sollte dies nicht möglich sein, so ist
dies suspekt.
• Übersenden Sie keine PaySafeCard Codes per E-Mail an unbekannte Empfänger.


Artikel Nr: 388768
vom Montag,  19.Dezember 2022,  08:00 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Wien

Teilen

BMI - Heute

Kooperation gegen Finanzbetrug

OeNB-Direktor Josef Meichenitsch, Innenminister Gerhard Karner und OeNB-Gouverneur Martin Kocher unterzeichneten am 8. Juni 2026 eine neue gemeinsame Sicherheitspartnerschaft

© BMI/Jürgen Makowecz

Sicheres Bezahlen und Betrugsmaschen im Fokus: Ein Projekt zur generationenübergreifenden Bewusstseinsschaffung dient als erste Initiative der Sicherheitspartnerschaft.


INTERNATIONALES & EU

Auszeichnung für Generaldirektor Ruf

Am 30. Juni überreichte Botschafter Matthieu Peyraud den französischen Orden an Generaldirektor Franz Ruf.

© BMI/Tobias Bosina

Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Ruf wurde per Dekret vom französischen Präsident Emmanuel Macron zum Chevalier de la Légion d’Honneur ernannt. Am 30. Juni überreichte Botschafter Matthieu Peyraud den französischen Orden.