40 Grad Außentemperaturen locken viele Badegäste in das kühle Nass. Eine Runde schwimmen oder einfach nur im Wasser plantschen genügt, um den Körper eine erholende Auszeit zu gönnen. Aber manche Badegäste wollen einen gewissen Kick spüren und wagen daher etwas Größeres. Doch das dieser Kick fatale Folgen auslösen kann, damit hat niemand gerechnet.
Die Sirenen schallen durch die Luft. Badegäste blicken erschrocken auf. Polizei, Feuerwehr und Rettung rasen mit schnellem Tempo zu der Unfallsstelle. Ein Polizeihubschrauber umkreist das Gewässer. Ein Zeuge ruft den Einsatzkräften zu: "Kommen Sie hierher. An dieser Stelle ist der Mann gesprungen".
5 Minuten früher. Ein Mann hält sich am Brückengeländer der Donau fest und blickt hinab. Seine Freunde stehen neben ihn und halten ihre Handys bereit. "Traust dich nie", schreit einer der Freunde. "Auf Social-Media habe ich schon öfters Videos von Brückensprüngen gesehen. Die sind voll cool und geben dir viele Klicks", ruft ein anderer. Der Mann ist unsicher, sein Herz rast. Unter Beifall seiner Freunde steigt er auf das Brückengeländer und springt in die Tiefe. Das laute Spritzen des Wassers ist zu hören, danach ist alles still. "Wo ist er? Warum taucht er nicht auf?", verzweifelt blicken die Freunde sich an und wieder in die Tiefe. Sie stehen unter Schock, bis einer der Freunde die Stille durchbricht. "Hier ist der Polizei-Notruf. Wie kann ich Ihnen helfen?" "Unser Freund ist von der Brücke der Donau gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Bitte helfen Sie uns".
Brückenspringen ist VERBOTEN! Bei Zuwiderhandeln droht eine Anzeige nach § 108 Absatz 2 der Wiener Stadtverfassung mit bis zu 700 Euro Geldstrafe.
Kein Kick für mehr Follower auf Social-Media oder eine Mutprobe können so groß sein, dass man dafür sein Leben opfert. Alle paar Jahre verunglücken Menschen bei Brückensprünge in die Gewässer. 2026 verstarben bereits zwei Menschen an den fatalen Folgen des Brückensprungs in die Wiener Donau.
Die Wiener Polizei warnt eindringlich davor, von Brücken in Flüssen, Seen oder andere Gewässer zu springen. Brückenspringen stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und kann zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen führen.
Artikel Nr: 464997
vom Montag,
03.August 2026,
11:15 Uhr.
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