Phishing statt Handyrechnung

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Das Phänomen Phishing (zusammengesetzte Bezeichnung für Online-Kriminalität aus „phreaking“ für „hacken“ und „fishing“ für „fischen“) gehört mittlerweile leider zum Online-Alltag. Immer wieder werden im Namen von seriösen Firmen und Organisationen gefälschte E-Mails mit dubiosen Links verschickt, mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden der Firma oder Organisation Geld oder Daten herauszulocken. Aktuell trifft es vor allem einen bekannten Handy-Provider.

Wie läuft der Betrug ab?

• Die Täterinnen oder Täter verschicken massenhaft und wahllos E-Mails im Namen des Providers und mit dessen täuschend echt aussehenden, aber gefälschten Logo.

• In dieser E-Mail behaupten sie, es sei aufgrund eines abgelaufenen Lastschriftmandats nicht möglich gewesen, eine aktuelle Handyrechnung zu erstellen.

• Aus diesem Grund solle der Kunde oder die Kundin so schnell wie möglich seine oder ihre Zahlungsdaten aktualisieren. Es sei sonst nicht möglich, die Rechnung weiterhin zu begleichen.

• Die Zahlungsdaten könnten über einen in der Mail mitgeschickten Link aktualisiert werden.

• Klickt man auf den Link, landet man auf einer der echten Webseite des Providers zum Verwechseln ähnlich sehenden Homepage samt Maske zur Eingabe der Zahlungsdaten.

• Homepage und Maske wurden allerdings ebenfalls von den Betrügerinnen und Betrügern nachgebaut. Wer dabei die Zahlungsdaten angibt, überlässt sie somit ungesichert den Täterinnen und Tätern, die sich damit ungehindert am Bankkonto des Opfers bereichern können!

Was tun beim Erhalt eines solchen E-Mails?

• Löschen Sie das E-Mail am besten sofort oder verschieben Sie es in den Spam-Ordner.

• Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link. Dieser könnte neben einer gefälschten Webseite auch Spionage-Software oder Schadsoftware enthalten.

Sie haben bereits bezahlt?

• Setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung! Eventuell kann die Zahlung noch blockiert oder zurückgerufen werden.

• Ändern Sie so schnell wie möglich sämtliche in der gefälschten Maske angegebenen Passwörter.

• Setzen Sie sich mit dem Kundendienst des Providers in Verbindung und melden Sie den Betrug.

• Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


Artikel Nr: 466380
vom Montag,  21.September 2026,  08:00 Uhr.

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