Ausgesetzt: Das Leid der Tiere

Foto

Aussetzen ist keine Lösung und steht unter Strafe.

Es ist Sommer. Der vollgepackte Reisekoffer ist im Kofferraum verstaut, der Reisepass liegt im Handgepäck. Noch ein Kontrollblick zu Hause und los kann es gehen. Schwanzwedelnd blickt der Familienhund aus dem Autofenster, als sein Herrl das Auto anhält. Schnell springt der Hund aus dem Auto und läuft um sein Herrl herum, der ihn liebevoll am Kopf streichelt. Plötzlich steigt der Mann in sein Auto und fährt weg, ohne seinen Hund. Winselnd wird der Hund auf einem Rastplatz gefunden.

Aussetzen von Tieren ist strafbar

Steht die Urlaubsaison vor der Tür, wissen manche Tierbesitzer*innen nicht, wohin mit ihren Haustieren. Aussetzen und zurücklassen ist der falsche Weg. Es droht eine Geldstrafe bis zu 7.500,- Euro. Im Wiederholungsfall sogar bis zu 15.000,- Euro. Sogar der Versuch ist bereits strafbar.

Ausgesetztes Tier gefunden, was nun

In diesem Fall verständigen Sie das "Fundservice für Haustiere" der Magistratsabteilung 60 unter der Telefonnummer: 01/4000-8060 oder die Polizei unter dem Notruf 133. Bitte nehmen Sie keine fremden Tiere mit nach Hause.

Lieber Hilfe holen

Wenn Sie keine Betreuung für Ihr Haustier organisieren können, Ihren Vierbeiner nicht mit in den Urlaub nehmen können oder mit der Tierbetreuung überfordert sind, können Sie sich Hilfe bei der Tierschutzombudsstelle holen.


Artikel Nr: 407954
vom Mittwoch,  26.Juli 2023,  08:00 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Wien

Teilen

BMI - Heute

Kooperation gegen Finanzbetrug

OeNB-Direktor Josef Meichenitsch, Innenminister Gerhard Karner und OeNB-Gouverneur Martin Kocher unterzeichneten am 8. Juni 2026 eine neue gemeinsame Sicherheitspartnerschaft

© BMI/Jürgen Makowecz

Sicheres Bezahlen und Betrugsmaschen im Fokus: Ein Projekt zur generationenübergreifenden Bewusstseinsschaffung dient als erste Initiative der Sicherheitspartnerschaft.


INTERNATIONALES & EU

Auszeichnung für Generaldirektor Ruf

Am 30. Juni überreichte Botschafter Matthieu Peyraud den französischen Orden an Generaldirektor Franz Ruf.

© BMI/Tobias Bosina

Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Ruf wurde per Dekret vom französischen Präsident Emmanuel Macron zum Chevalier de la Légion d’Honneur ernannt. Am 30. Juni überreichte Botschafter Matthieu Peyraud den französischen Orden.