Austria 6 Points, Polizei 100 Punkte!

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Der weltweit größte Gesangeswettbewerb ist entschieden und nun es ist Zeit, eine Bilanz des Erfolges zu ziehen. Lässt sich bekanntlich über Geschmack streiten, so ist die einhellige Meinung zu den sicherheitspolizeilichen Abläufen im Hintergrund eindeutig. Das Koordinieren einer Veranstaltung solchen Ausmaßes verdient Anerkennung und Respekt.

Sicherheitsapparat wie auf Flughäfen
Für die gesamte Dauer des Bewerbs verwandelte sich die Wiener Stadthalle in eine Hochsicherheitszone. Wer das Gelände betreten wollte, ob KünstlerInnen, MitarbeiterInnen oder Fans, musste umfangreiche Kontrollen passieren. Das Sicherheitsniveau erinnerte dabei an einen internationalen Flughafen. Sämtliche Gegenstände, vom tonnenschweren Produktionsequipment bis hin zu Mobiltelefonen der BesucherInnen, wurden gescannt und zusätzlich von Spürhunden überprüft. An allen Zugängen kamen Metalldetektoren und Röntgenstraßen zum Einsatz. Insgesamt überwachten 180 zusätzliche Kameras das Areal, täglich standen rund 500 PolizistInnen, alleine rund um die Stadthalle, im Einsatz.
Auch für das Publikum bedeutete der Besuch Geduld: Umfangreiche Einlasskontrollen sorgten zwar für Wartezeiten, diese wurden jedoch von den Fans mit Verständnis aufgenommen. Die BesucherInnen zeigten sich erleichtert über die notwendigen Sicherheits-Maßnahmen.
Besonders bemerkenswert war die internationale Vernetzung der Sicherheitsbehörden. Österreich arbeitete im Rahmen des ESC mit zahlreichen Partnerdiensten zusammen. Innenminister Gerhard Karner bedankte sich ausdrücklich bei allen 5000 BeamtInnen, die für den ESC im Einsatz waren. Landesvizepolizeipräsident Dieter Csefan wies darauf hin, dass der ESC längst nicht mehr nur eine Unterhaltungsshow ist, sondern ein globales Großereignis mit enormen organisatorischen und sicherheitspolitischen Anforderungen. Am Ende bleibt daher nicht nur die Erinnerung an musikalische Höhepunkte und emotionale Momente, sondern auch an eine Stadt, die bewiesen hat, dass sie ein Event dieser Größenordnung professionell stemmen kann. Wien präsentierte sich einmal mehr als internationale Gastgeberin – weltoffen, organisiert und sicher.


Artikel Nr: 460813
vom Montag,  18.Mai 2026,  10:55 Uhr.

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