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Für die kommende Woche werden in Wien erneut hochsommerliche Temperaturen von über 30 Grad Celsius prognostiziert. Laut der GeoSphere Austria nehmen Hitzetage und Tropennächte in Österreich seit Jahren zu.
Mit steigenden Temperaturen erhöht sich erfahrungsgemäß auch die Zahl der Einsätze für die Einsatzorganisationen. Hitze kann zu Kreislaufproblemen, Dehydrierung und Erschöpfungszuständen führen. Gleichzeitig steigt an stark frequentierten Orten das Konfliktpotenzial. Rasche Hilfe bei medizinischen NotfällenPolizeibedienstete sind häufig die ersten Einsatzkräfte an einem Notfallort. Bei hitzebedingten Kreislaufproblemen oder Zusammenbrüchen leisten sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe, sichern die Einsatzstelle und unterstützen die betroffenen Personen. Besonders an stark frequentierten Plätzen, in Fußgängerzonen, Parkanlagen sowie an Verkehrsknotenpunkten wird verstärkt auf Personen geachtet, die Anzeichen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durch Hitze zeigen.Kinder und Tiere niemals im Fahrzeug zurücklassenDie Wiener Polizei weist eindringlich darauf hin, Kinder oder Tiere auch nicht für kurze Zeit in abgestellten Fahrzeugen zurückzulassen. Messungen des ÖAMTC zeigen, dass sich die Lufttemperatur im Fahrzeuginnenraum bei sommerlichen Bedingungen bereits innerhalb von rund 15 Minuten auf bis zu 45 Grad Celsius erhöhen kann. Bei längerer Sonneneinstrahlung werden auf Armaturenbrett und Sitzflächen Temperaturen von 70 bis 80 Grad Celsius erreicht. Ein leicht geöffnetes Fenster verhindert diese gefährliche Erwärmung nicht.Werden Personen oder Tiere in einem verschlossenen Fahrzeug festgestellt und besteht eine unmittelbare Gefahr für Leben oder Gesundheit, treffen die Einsatzkräfte unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen. Diese können im Anlassfall auch die gewaltsame Öffnung des Fahrzeugs umfassen.Tipps für heiße TageTrinken Sie regelmäßig ausreichend Wasser und vermeiden Sie übermäßige körperliche Anstrengungen während der heißesten Tageszeit.Lassen Sie Kinder, ältere Menschen oder Tiere niemals unbeaufsichtigt in Fahrzeugen zurück.Achten Sie besonders auf ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Personen in Ihrem Umfeld.Verständigen Sie bei medizinischen Notfällen umgehend den Rettungsdienst über den Notruf 144 oder – bei einer akuten Gefahrenlage – die Polizei über den Notruf 133.
Artikel Nr: 462951 vom Donnerstag, 09.Juli 2026, 11:59 Uhr.
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