WIEN

LPD-Führungskräfte Wien

Landespolizeivizepräsident Karl Mahrer, B.A.
© BM.I / E. Weissheimer

Die beruflichen Stationen von Karl Mahrer, B.A.

  • General Karl Mahrer, B. A., geboren 1955
  • 31. Dezember 1974:
    Eintritt als Sicherheitswachebeamter in die BPD Wien; nach der Grundausbildung Dienst in der SW-Abteilung Ottakring
  • 19. Jänner 1981 bis 31. Dezember 1981:
    E2a-Grundausbildung; danach Dienstführender Beamter in der SW-Abteilung Ottakring
  • 8. September 1982 bis 30. Juni 1984:
    E1-Grundausbildung (Offizierskurs); danach Leitender Beamter in den SW-Abteilungen Josefstadt und Favoriten, in der Waffenabteilung und im Generalinspektorat der Sicherheitswache (GI)
  • 1. Dezember 1987:
    Leiter der Informationsstelle im GI-Referat 1
  • 1. April 1989:
    Referent für ökonomische Angelegenheiten im GI-Referat 1a
  • 15. Juni 1991:
    Kommandant der SW-Abteilung Hietzing
  • 6. Oktober 2000:
    Leiter der Referatsgruppe III im GI
  • 20. August 2002:
    vorl. Betrauung mit der Funktion des Leiters der Referatsgruppe I und des Stellvertreters des Leiters des GI.
  • 7. Jänner 2003:
    Generalinspektor-Stellvertreter und Leiter der Referatsgruppe I
  • 1. Juli 2005:
    Landespolizeikommandant-Stellvertreter Wien
  • 9. August 2006:
    dauernde Vertretung des Landespolizeikommandanten
  • 1. Jänner 2008:
    Landespolizeikommandant Wien (vorläufig betraut, mit 24. Jänner 2009 bestellt)
  • 6. Oktober 2010:
    FH-Abschluss "Polizeiliche Führung" (B. A.)
  • 1. September 2012:
    Landespolizeivizepräsident (Geschäftsbereich A) Wien

Wo sehen Sie derzeit die größten Herausforderungen in der Kriminalitätsprävention und Kriminalitätsbekämpfung in Ihrem Bundesland?

Die wichtigste Herausforderung ist aus meiner Sicht die Bekämpfung der organisierten und grenzüberschreitenden Kriminalität. Das werden wir mit besonderen Koordinationsmaßnahmen der fremdenpolizeilichen, kriminalpolizeilichen und sicherheitspolizeilichen Aufgabenstellungen sicherstellen. Darüber hinaus werden neue und innovative Ermittlungsmethoden eingesetzt. Wir werden dabei Experten des Landeskriminalamtes einbeziehen und die Erkenntnisse auch bis zur Ebene der Polizeiinspektionen nutzen. Die Vertiefung der Tatortarbeit und Spurensicherung bis zu den "Massendelikten" wird uns eine langfristig wirksame Verbesserung der Aufklärungsquote auch in einem Ballungszentrum wie Wien bringen.

Was planen Sie, um das Vertrauen der Menschen in die Polizei zu erhalten bzw. auszubauen?

Hier ist einerseits die weitere Verbesserung der uniformierten Präsenz wesentlich, andererseits auch eine persönliche Ansprechpartner-Beziehung in möglichst allen Bereichen der Kooperation zwischen Bürgern und Polizei. Das beginnt bei regelmäßigen Kontakten zwischen dem Polizeiinspektions-Kommandanten und der Bevölkerung und setzt sich über die Betreuung von Opfern nach Einbruchsdiebstählen bis zur standardisierten Informationsweitergabe aller anderen Polizeidienststellen an betroffene Bürger fort. Das betrifft auch Ermittlungsarbeiten, Präventionskontakte und die Aufgabenerfüllung in der Sicherheitsverwaltung und im Verkehrsbereich.

Was wollen Sie in fünf Jahren erreicht haben?

In den kommenden fünf Jahren soll sich die Deliktsentwicklung besonders in Bereichen verringern, die der Bevölkerung besonders unangenehm sind, wie es zum Beispiel der Wohnraum-Einbruch ist. Langfristig arbeiten wir auf eine verbesserte Gesamtaufklärungsquote hin. Vor allem aber soll das Vertrauen der Bevölkerung in die Arbeit der Exekutive auch in ihrer Funktion als Dienstleistungsunternehmen gestärkt werden. Dazu werden Vergleichsuntersuchungen des subjektiven Sicherheitsgefühls verstärkt und vergleichbar erarbeitet werden müssen.