Presseaussendung der Polizei Salzburg
Am Vormittag des 23. Juni wurden Polizisten in Salzburg-Schallmoos auf einen desolaten Pkw eines 19-jährigen Oberösterreichers aufmerksam. Der Pkw wurde daraufhin angehalten und kontrolliert.. Hierbei wurde festgestellt, dass die Front offensichtlich provisorisch repariert worden war (ein Ziergitter an der Front war herausgebrochen, wobei scharfkantige Teile hervorragten). Zudem wurde beim vorderen, rechten Reifen die Mindestprofiltiefe unterschritten, wobei aufgrund einer Beschädigung an der Seitenwand Gewebe ersichtlich war. Der Pkw zur Prüfstelle der Landesregierung Salzburg zur besonderen Überprüfung vorgeführt, bei welcher mehrere technische Mängel festgestellt wurden. Aufgrund der Mängel wurden ihm beide Kennzeichen und der Zulassungsschein abgenommen. Der Lenker wird wegen insgesamt zehn Übertretungen angezeigt.
Am frühen Nachmittag des 23. Juni wurde auf der Westautobahn (A1) ein Suchtmittellenker aus dem Verkehr gezogen. Die Verkehrspolizisten wurden, aufgrund seiner auffälligen Fahrweise (nichteinhalten des Fahrstreifens, unangepasste Geschwindigkeit – stark wechselnd), auf einen klein LKW aufmerksam. Das Fahrzeug wurde von der Autobahn abgeleitet, angehalten und kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der 45-jährige Lenker aus Oberösterreich Merkmale einer Beeinträchtigung aufwies. Ein mit dem Probanden durchgeführter Alkovortest verlief positiv (0,12 Promille). Ein in Folge durchgeführter Drogenspeicheltest verlief positiv auf Cannabis und Kokain. Er gab zu in den Tagen zuvor eine Line Kokain konsumiert und einen Joint geraucht zu haben. Die ärztliche Untersuchung bestätigte die Fahruntauglichkeit. Dem Oberösterreicher wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Am Nachmittag wurde in Salzburg-Schallmoos ein weiterer Suchtmittellenker aus dem Verkehr gezogen. Ein Alkotest verlief negativ. Ein Suchtmitteltest verlief positiv (Cannabis, Kokain, Opiate). Die ärztliche Untersuchung bestätigte die Fahruntauglichkeit. Dem 33-jährigen Pongauer wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Am Nachmittag wurde in Salzburg-Lehen ein Mountainbike-Lenker angehalten und kontrolliert. Der 37-jährige Salzburger fiel auf, weil sein Fahrrad mit keinerlei der vorgeschriebenen Ausrüstungsgegenstände ausgestattet war (Reflektoren, akustischem Warnsignal, etc.). Ein Alkotest ergab 0,84 Promille. Dem Salzburger wurde die Weiterfahrt untersagt.
Weiters konnte in der Stadt Salzburg ein 22-jähriger Flachgauer als Lenker eines E-Scooters angehalten und kontrolliert werden. Im Rahmen der Lenker- und Fahrzeugkontrolle wurde der E-Scooter hinsichtlich seiner erreichbaren Höchstgeschwindigkeit überprüft. Zu diesem Zweck wurde das Fahrzeug einer Geschwindigkeitsmessung mittels geeichtem Rollenprüfstand unterzogen. Die Messung ergab im höchsten Fahrmodus eine erreichbare Geschwindigkeit von 74 km/h. Darüber hinaus wurden sieben weitere E-Scooterlenker angehalten und kontrolliert. Bei den durchgeführten Überprüfungen wurde festgestellt, dass die von ihnen gelenkten E-Scooter nicht den Bestimmungen entsprachen. Die mittels geeichtem Rollenprüfstand festgestellten erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten lagen zwischen 43 km/h und 74 km/h.
Ein weiterer E-Scooter-Lenker wurde von der Fahrradstreife am Makartkai wahrgenommen, als er mit seinem E-Scooter den dort befindlichen Gehweg befuhr. Der 14-Jährige missachtete die Anhaltezeichen und fuhr seine Fahrt über eine Böschung in Richtung des angrenzenden Radweges fort. Im Zuge der anschließenden Anhaltung und Kontrolle ergab die Geschwindigkeitsmessung mittels geeichtem Rollenprüfstand eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Des Weiteren fehlten mehrere gesetzlich vorgeschriebene Ausrüstungsgegenstände am Fahrzeug.
Alle Lenker werden bei den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht.