Österreich und Kasachstan

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Im Fokus des Zusammentreffens standen die Bekämpfung der illegalen Migration, der organisierten Kriminalität sowie das Vorgehen gegen Terrorismus und Extremismus. © BMEIA/ Michael Gruber

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Innenminister Gerhard Karner wurden am 5. Mai 2026 zu bilateralen Gesprächen in Kasachstan empfangen.

Im Fokus des Zusammentreffens zwischen Innenminister Gerhard Karner und seinem kasachischen Amtskollegen, Jerschan Sädenow, am 5. Mai 2026 in Astana, standen die Bekämpfung der illegalen Migration, der organisierten Kriminalität sowie das Vorgehen gegen Terrorismus und Extremismus. Die beiden Innenminister einigten sich auf einen engen Austausch von Erfahrungen bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität, aber auch im Kampf gegen Extremismus und Terrorismus. Nach dem Arbeitsgespräch wurde eine gemeinsame Vereinbarung für die weitere Kooperation ausgearbeitet.

Bereits im Vorjahr wurde ein bilaterales Rückübernahmeabkommen ausgehandelt, das vor wenigen Tagen in Kraft getreten ist. Die Zahl der Asylanträge von Menschen aus Kasachstan in Österreich ist zwar niedrig, dennoch ist eine strukturierte Zusammenarbeit wichtig. Dieses Abkommen ermöglicht insbesondere auch die Durchbeförderung von Personen, die in ihr Heimatland gebracht werden sollen.

"Es ist unser klares Ziel, die Zusammenarbeit im Bereich der inneren Sicherheit weiter zu vertiefen. Dazu wurde eine Vereinbarung ausgearbeitet, die den Startschuss für die weitere Kooperation bilden soll. Österreich und Kasachstan haben gemeinsame Interessen – insbesondere im Kampf gegen islamistischen Extremismus und Terrorismus, illegalen Drogen- sowie Waffen- und Menschenhandel", hielt Innenminister Gerhard Karner in der kasachischen Hauptstadt Astana am Rande des Arbeitstreffens mit seinem Amtskollegen fest.

"Sicherheit beginnt nicht erst an der österreichischen Grenze. Kasachstan liegt an einer Schlüsselstelle zwischen Europa und Asien – umso wichtiger ist es, dort grenzüberschreitende Kriminalität wirksamer zu bekämpfen. Wenn wir Partnerländer wie Kasachstan dabei unterstützen, gefälschte Dokumente schneller zu erkennen, dann schützt das auch Österreich. Genau deshalb ist internationale Zusammenarbeit ein konkreter Beitrag zu mehr Sicherheit für die Menschen in unserem Land", betonte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.


Artikel Nr: 460620
vom Dienstag,  12.Mai 2026,  11:06 Uhr.

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