Fahndung Österreich

Foto

Foto

©  LPD

Foto

©  LPD

Jeder Hinweis zählt!

Am 14. Oktober läuft erneut auf "ServusTV" die Sendung Fahndung Österreich. In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium, dem Justizministerium und dem Bundeskriminalamt werden sechs ungelöste Kriminalfälle präsentiert und das Publikum um Mithilfe gebeten. Auch werden wieder wie in jeder Sendung wertvolle Präventionstipps vorgestellt.
Diesmal ist ein Fall mit Salzburg-Bezug Teil der Sendung: International gefahndet wird nach einem mutmaßlichen russischen Agenten, der mithilfe eines Salzburger Bundesheer-Offiziers an Staatsgeheimnisse gelangt sein soll.


FÄLLE AUS DER SENDUNG FAHNDUNG ÖSTERREICH AM 14. Oktober 2026

Kuriose Kulturgutfahndungen
Auf der Kulturgutfahndungsseite des Bundeskriminalamtes finden sich ungewöhnliche Vermisstenfälle: zum Beispiel ein 30 Millionen Jahre alter Gecko in Bernstein sowie ein Eisenmeteorit. Die Polizei gibt die Hoffnung auf die Lösung der Fälle nicht auf und bittet erneut um Hinweise.

Spionage-Thriller rund um Salzburger Offizier
Weit über die Grenzen von Österreich hinaus reicht die Fahndung nach dem mutmaßlichen russischen Agenten Igor Egorovich Zaytsev. Der mittlerweile 72-Jährige wird gesucht, weil er mithilfe eines Salzburger Bundesheer-Offiziers Staatsgeheimisse an den russischen Geheimdienst weitergeleitet haben soll. Zaytsev ist besonders an Informationen über chemische Kampfstoffe, Sprengvorrichtungen und Personalstruktur des österreichischen Bundesheers interessiert. 2018 wird die Spionage publik, der Oberst verhaftet und schließlich verurteilt. Nach Zaytsev wird per internationalem Haftbefehl gefahndet.

Tragischer Vermisstenfall am Berg in Oberösterreich
Die Oberösterreicherin Helga W. gilt bereits seit über zwei Jahren als vermisst. Die 64-Jährige bricht am 30. Juni 2024 mit ihrem Mann zu einer Wanderung im Almtal auf. Für das Paar ist es dabei üblich, dass es sich aufgrund unterschiedlicher Geh-Geschwindigkeiten trennt und an einem vereinbarten Ort wieder trifft. Doch Helga W. kommt nie beim Treffpunkt an und wird auch sonst nirgends in dem Gebiet gefunden. Von der Frau, aber auch von ihrer Wanderausrüstung, fehlt bis heute jede Spur. Nun wenden sich Ermittler und Familie an die Zuseher.

Versuchter Mord in Wiener Wohnung
Ein 26-jähriger Mann soll im Februar 2026 versucht haben seinen Schwager umzubringen. Die Tat findet in der Wohnung des Opfers in Wien-Meidling statt. Der 26-Jährige überrascht den Schwager im Schlaf, schlägt und tritt auf ihn ein, während dieser sich mit aller Kraft versucht zu wehren. Da zückt der Täter ein Messer und sticht zu. Das Opfer überlebt nur knapp. Der Täter flüchtet mit der Tatwaffe und dem Handy des Schwagers. Mittlerweile wird per europäischem Haftbefehl nach ihm gefahndet.

Rammbock-Einbruch bei Juwelier in Kärnten
Knappe zwei Minuten, mehr als 150.000 Euro Schaden und unzählige Scherben. Das bleibt von einem spektakulären Einbruch beim Juwelier Waschier in Wolfsberg übrig. Überwachungskameras zeichnen die Tat im Februar 2026 auf – die Männer sind zu zweit und vermutlich nicht zum ersten Mal unterwegs. Das Auto, mit dem sie die Tür des Juweliers einrammen, stehlen sie zuvor von einem Autohaus aus der Gegend. Sowohl die Polizei als auch der betroffene Juwelier hoffen auf hilfreiche Hinweise.

Schockierende Grab-Einbrüche in Niederösterreich
Im Zeitraum von April 2025 bis April 2026 werden auf insgesamt 18 Friedhöfen rund 180 Gräber und Gruften aufgebrochen. Die unbekannten Täter steigen in die Ruhestätte hinab, zerschlagen die Särge und stehlen Goldzähne oder Grabbeigaben der Verstorbenen. Am Ende schieben sie die Grabplatten wieder zurück, so dass die Einbrüche teils wochenlang unbemerkt bleiben. Das Landeskriminalamt Niederösterreich bittet um Hinweise zu dieser besonders pietätlosen Einbruchsserie.

Außerdem: In der Sendung wird eine weitere Nominierung für den diesjährigen "Preis für Zivilcourage" vorgestellt.
Es geht diesmal um einen Oberösterreicher, der eine Pensionistin rettete, als diese von einem psychisch kranken Mann mit einer Eisenstange angegriffen wurde.
"Fahndung Österreich - Der Preis für Zivilcourage" wird gemeinsam von ServusTV, dem Bundeskriminalamt und dem KURIER verliehen.

Nächste Folge:
14. Oktober 2026 um 20.15 Uhr auf ServusTV


Hinweise an:
059 133 133
fahndung-oesterreich@bmi.gv.at


Artikel Nr: 467805
vom Dienstag,  13.Oktober 2026,  12:02 Uhr.

Reaktionen bitte an die LPD Salzburg

Teilen
Foto

©  LPD

Foto

©  LPD


BMI - Heute

Kooperation gegen Finanzbetrug

OeNB-Direktor Josef Meichenitsch, Innenminister Gerhard Karner und OeNB-Gouverneur Martin Kocher unterzeichneten am 8. Juni 2026 eine neue gemeinsame Sicherheitspartnerschaft

© BMI/Jürgen Makowecz

Sicheres Bezahlen und Betrugsmaschen im Fokus: Ein Projekt zur generationenübergreifenden Bewusstseinsschaffung dient als erste Initiative der Sicherheitspartnerschaft.


VERANSTALTUNGEN


INTERNATIONALES & EU

Arbeitsgespräch in der Türkei

Die enge Zusammenarbeit zwischen den österreichischen Staatsschutzbehörden und den türkischen Sicherheitsorganen ist eine wichtige Säule im Kampf gegen den globalen Terrorismus und radikale Netzwerke.

© BMI

Bundesminister Gerhard Karner reiste am 6. Oktober 2026 zu einem Arbeitsgespräch nach Ankara. Dort wurde er von seinem türkischen Amtskollegen Mustafa Çiftçi empfangen. Begleitet wurde Innenminister Karner vom Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, und Sektionschef Peter Webinger.

Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .