Am 14. April, dem „Tag des Notrufs“ (144), wird die Bedeutung der Polizei als Lebensretter bei medizinischen Notfällen besonders hervorgehoben. Auch in Salzburg zeigt sich, wie wichtig das rasche Eingreifen der Exekutive bei lebensbedrohlichen Situationen ist.
Die Polizei wird bei Notfällen wie einem plötzlichen Herzstillstand mitalarmiert, um die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu überbrücken. Polizistinnen und Polizisten sind dafür mit Defibrillatoren ausgestattet und entsprechend geschult.
Im Jahr 2025 wurde die Polizei im Bundesland Salzburg insgesamt 77-mal zu Defibrillator-Einsätzen entsendet. In 43 Fällen kam der Defibrillator tatsächlich zum Einsatz. In den übrigen Fällen war die Polizei entweder nach der Rettung vor Ort oder es lagen bereits sichere Todeszeichen vor. In neun Fällen konnten Patienten erfolgreich reanimiert werden.
Diese Zahlen zeigen deutlich, wie entscheidend die ersten Minuten bei einem Herzstillstand sind und welchen wichtigen Beitrag die Polizei zur Rettung von Menschenleben leistet.
Innenminister Gerhard Karner betont die Rolle der Polizei als unverzichtbaren Teil der Rettungskette. Auch die laufende Ausstattung mit modernen Defibrillatoren sowie regelmäßige Schulungen tragen dazu bei, die Überlebenschancen weiter zu erhöhen.
Artikel Nr: 459453
vom Dienstag,
14.April 2026,
12:37 Uhr.
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