Leoben. – Bei Umbauarbeiten in einem holzverarbeitenden Betrieb geriet Montagmittag, 3. August 2026, eine Fassadenkonstruktion in Brand. Verletzte gab es keine, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Gegen 13:30 Uhr führten Arbeiter in einer Anlage des Industriebetriebs Schneidarbeiten mit einem Acetylen-Sauerstoff-Brenner durch, um Stahlträger aus einer bestehenden Konstruktion herauszutrennen. Trotz im Vorfeld getroffener Sicherheitsvorkehrungen – wie dem Benetzen des Nahbereichs mit Wasser – tropfte flüssiger Stahl auf den Boden. Beim Aufprall zerplatzte das Material und entzündete unter einer Holzkonstruktion abgelagerten Holzstaub. In der Folge kam es zu einer Verpuffung. Die dabei entstandene Stichflamme griff rasch auf die darüberliegende Fassadenkonstruktion über und setzte diese in Brand.
Insgesamt fünf Feuerwehren rückten mit zehn Fahrzeugen und 53 Einsatzkräften an und leiteten umgehend die Löscharbeiten ein. Das Rote Kreuz stand mit zwei Kräften vor Ort in Bereitschaft. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden, am Gebäude entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Ein Bezirksbrandermittler der Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes durchgeführt.
Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133
Presseaussendung
vom 04.08.2026, 09:11 Uhr
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