Bei Schwerpunktkontrollen in der Weststeiermark stellten Polizisten am Mittwoch, 29. Juli 2026, zahlreiche technische Mängel und Gesetzesverstöße fest. Neun Fahrzeuge mussten aufgrund schwerwiegender technischer Mängel sofort aus dem Verkehr gezogen werden.
Im Zuge der ganztägigen Schwerpunktaktion führten Beamte der Polizeiinspektion Deutschlandsberg im gesamten Bezirk Kontrollen des Schwerverkehrs sowie technische Überprüfungen von Pkw und Motorfahrrädern durch. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit und dem technischen Zustand der Fahrzeuge.
72 Anzeigen
Im Rahmen der Kontrollen erstatteten die Polizisten insgesamt 72 verkehrsrechtliche Anzeigen. Diese betrafen vor allem technische Mängel an Fahrzeugen, Übertretungen nach dem Tiertransportgesetz sowie Verstöße gegen europäische Vorschriften für den gewerblichen Güterverkehr. Darunter fallen beispielsweise Bestimmungen zu Lenk- und Ruhezeiten sowie zum digitalen Fahrtenschreiber.
Kennzeichen abgenommen
Bei acht Motorfahrrädern sowie einem Lastkraftwagen stellten die Polizisten schwerwiegende technische Mängel fest. Aufgrund von Gefahr im Verzug mussten die Kennzeichentafeln dieser Fahrzeuge noch an Ort und Stelle abgenommen werden. Die Fahrzeuge dürfen erst nach Behebung der festgestellten Mängel und nach einer neuerlichen Begutachtung bzw. behördlichen Freigabe wieder am Straßenverkehr teilnehmen.
Landesweite Verkehrssicherheit oberstes Ziel
Vor allem technische Mängel an Fahrzeugen können schwerwiegende Folgen haben. Schwerpunktkontrollen wie diese leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Wie wichtig derartige Maßnahmen sind, zeigen auch die erst gestern veröffentlichten vorläufigen Zahlen der Statistik Austria. Demnach wurden in der Steiermark im ersten Quartal 2026 bereits 1.138 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt (1. Quartal 2025: 1.087) und 15 Personen getötet (1.Quartal 2025: 9). Die Polizei wird daher auch künftig gezielt Kontrollen und Präventionsmaßnahmen durchführen, um die Sicherheit auf den steirischen Straßen weiter zu erhöhen.
Presseaussendung
vom 30.07.2026, 07:44 Uhr
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