Spielberg, Bezirk Murtal. – Nach dem Großen Preis von Österreich am Red Bull Ring ziehen die Behörde und die Einsatzorganisationen eine überaus positive Erstbilanz. Während die Abreise der Fans derzeit geordnet abläuft, blicken die Einsatzkräfte auf ein friedliches Großevent zurück.
Das Rennwochenende im steirischen Murtal lockte auch in diesem Jahr massenhaft Motorsportbegeisterte an und sorgte für einen enormen Besucheransturm. Trotz des dichten Reiseverkehrs kam es vor allem am entscheidenden Rennsonntag zu keinen nennenswerten Verzögerungen bei der Anreise. Ein präzise abgestimmtes Verkehrskonzept des Veranstalters, das in enger Kooperation mit der Behörde und der Polizei umgesetzt wurde, ermöglichte eine flexible und reibungslose Verkehrsleitung.
Prävention durch Kommunikation und Premiere für Fahrradpolizei
Im Umfeld der Rennstrecke und auf den gut ausgelasteten Campingplätzen setzte die Polizei primär auf Aufklärung und den direkten Kontakt mit den Fans. Erstmals kam in Spielberg auch die Fahrradpolizei zum Einsatz, um gezielt im Bereich der Zweiradfahrer für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Die Kriminalitätslage blieb angesichts der über 300.000 Besucherinnen und Besucher über alle Renntage hinweg auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Die Einsatzkräfte mussten lediglich vereinzelte Delikte wie Sachbeschädigungen, kleinere Diebstähle oder Körperverletzungen aufnehmen. Im Straßenverkehr wurden vereinzelte Unfälle registriert, zudem mussten einige Lenker wegen Alkoholisierung am Steuer ihren Führerschein abgeben.
Konsequentes Einschreiten gegen unerlaubte Drohnenflüge
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Sicherheitskonzepts lag auf der Durchsetzung des Flugverbots für private Drohnen. Mittels moderner Drohnenabwehrtechnik konnten die Einsatzkräfte insgesamt knapp 20 illegale Drohnenflüge detektieren. Gegen die jeweiligen Piloten wurde strikt vorgegangen, wobei vorläufige Sicherheitsleistungen im Gesamtwert von mehreren tausend Euro eingehoben wurden.
Politik überzeugte sich von Sicherheitsarbeit
Um sich von der effizienten Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu überzeugen, besuchten der Staatssekretär Jörg Leichtfried sowie Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom die Führungsstäbe. Sie sprachen den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten sowie allen Einsatzorganisationen und Behördenvertretern ihren Dank für das professionelle Sicherheitsmanagement aus.
Auch die behördliche Einsatzleiterin Bezirkshauptfrau Nina Pölzl ist in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Einsatzverlauf. "Die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten macht jedes Jahr wieder den Erfolg aus. Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen. Ihr Einsatz und ihr Engagement – heuer unter verschärften Hitzebedingungen - trägt dazu bei, dass wir uns im steirischen Murtal über eine der sichersten Sportgroßveranstaltungen der Welt freuen dürfen."
Rückfragehinweis: Medienstelle des Führungs- und Einsatzstabes "Formel 1"
Polizeisprecher Sabri Yorgun, 0664-8467098
Presseaussendung
vom 28.06.2026, 18:55 Uhr
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