Verdacht eines Tötungsdelikts

Gschmaier, Gemeinde Gersdorf an der Feistritz. – Wie bereits berichtet, steht ein 64-Jähriger im Verdacht, seine 59-jährige Gattin mit einer Langwaffe getötet zu haben. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mittwochnachmittag, 20. Mai 2026, gegen 16:25 Uhr, wurde die Polizei via Notruf verständigt, dass ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Weiz gegenüber Verwandten mitgeteilt habe, dass er seine 59-jährige Gattin mit einem Gewehr getötet habe. Weiters habe er seinen Suizid angekündigt. Diese Verwandten verständigten die Polizei.

Aufgrund dieser Informationen wurde ein Polizeieinsatz beim abgelegenen Einfamilienhaus unter Beteiligung örtlicher Streifen, des Einsatzkommandos Cobra sowie der Verhandlungsgruppe Süd eingeleitet. Mitglieder der Verhandlungsgruppe konnten mit dem Verdächtigen in Kontakt treten und ihn auffordern, das Haus ohne Waffe zu verlassen. Er konnte widerstandslos festgenommen werden.

Da der Mann offensichtliche Verletzungen offenbar aufgrund eines Suizidversuchs aufgewiesen hatte, wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert und ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte sich die Tat bereits am Sonntag, 17. Mai 2026, in dem Einfamilienhaus zugetragen haben. Am Tatort konnte die mutmaßliche Tatwaffe, ein Kleinkalibergewehr, das der Verdächtige offenbar illegal besessen hatte, sichergestellt werden.
Von der Staatsanwaltschaft Graz wurde ein Sachverständiger für Schusswaffen bestimmt sowie die Obduktion des Opfers angeordnet.

Die Ermittlungen zum Tatmotiv sowie die Spurensicherung am Tatort sind noch nicht abgeschlossen.


Presseaussendung
vom 21.05.2026, 07:21 Uhr

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