Brandgeschehen

Weißkirchen in Steiermark.- Eine unsachgemäße Kaminabdeckung führte Freitagabend, 30. Oktober 2027, zu einem Brand in einem Wohnhaus. Drei Personen begaben sich vorsorglich in medizinische Behandlung, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Kurz vor 20:00 Uhr fiel in einem Wohnhaus im Ortsteil Kathal der Strom aus, worauf der 34-jährige Nebenerwerbslandwirt seine Arbeiten im Stall unterbrach und Nachschau hielt. Im Wohnhaus bemerkte er den Brand im Wohnzimmer im ersten Stock des zweistöckigen Wohnhauses. Zu dieser Zeit befand sich seine 29-jährige Lebensgefährtin und der gemeinsame neun Monate alte Sohn im Wohnbereich im zweiten Stock. Die Frau begab sich mit dem Kind vorerst auf den Balkon und flüchtete dann nach Anweisung ihres Lebensgefährten über das verrauchte Stiegenhaus ins Freie.

Der 34-Jährige begann sofort das Feuer zu bekämpfen und konnte schlussendlich unter der Verwendung von sieben Handfeuerlöschern den Brand unter Kontrolle bringen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Weißkirchen (drei Fahrzeuge, zwölf Kräfte) war der Brand bereits gelöscht. Bei der Brandursachenermittlung wurde festgestellt, dass der Kamin im ersten Stock schon vor vermutlich mehreren Jahren lediglich mit einer Pressholzplatte verschlossen worden ist. Dieses Material verschliss im Laufe der Zeit, sodass die heiße Abluft des Kamins die Pressholzplatte in Brand setzten konnte. Danach geriet in weiterer Folge vor dem Kamin gelagertes Kinderspielzeug in Brand. Im Wohnzimmer entstanden Beschädigungen durch die starke Hitzeentwicklung, weiters wurde das gesamte Haus stark verrußt.

Die Mutter und das Kind wurden vom ÖRK zur medinischen Abklärung in das LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, verbracht. Der 34-Jährige begab sich selbstständig zur medizinischen Abklärung in das LKH Murtal, Standort Knittelfeld.


Presseaussendung
vom 31.10.2026, 05:42 Uhr

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