Schwerer Forstunfall

Sankt Barbara im Mürztal, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Montagvormittag, 4. Mai 2026, erlitt ein 44-jähriger Forstarbeiter bei Schlägerungsarbeiten in unwegsamem Gelände schwere Verletzungen. Der Mann musste aufwendig geborgen und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Gegen 9:45 Uhr war ein 44-jähriger rumänischer Forstarbeiter im Bereich Habergraben auf rund 1.100 Metern Seehöhe mit Schlägerungs- und Holzbringungsarbeiten beschäftigt.
Im Zuge der Arbeiten stürzte ein gefällter Baum auf einen bereits am Boden liegenden Stamm, wodurch dieser plötzlich hochschnellte. Der Arbeiter wurde von dem aufspringenden Stamm erfasst und gegen einen stehenden Baum geschleudert.
Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Brust- und Wirbelsäulenbereich. Die Erstversorgung des Verletzten erfolgte durch anwesende Arbeitskollegen. Aufgrund fehlender Netzabdeckung konnte die Alarmierung der Einsatzkräfte jedoch nur zeitverzögert erfolgen.

Die Bergung gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes äußerst aufwendig. Im Einsatz standen neun Mitglieder der Bergrettung Veitsch sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Dorf Veitsch und Betriebsfeuerwehr Veitsch-Radex mit insgesamt vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften. Weiters waren das Rote Kreuz Krieglach, eine Polizeistreife sowie der Rettungshubschrauber C17 mit Notärztin vor Ort.

Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte mittels Trage und Seiltechnik zu einer geeigneten Lichtung verbracht. Von dort erfolgte die Seilbergung zum Hubschrauber und der anschließende Transport ins Universitätsklinikum Graz.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.


Presseaussendung
vom 04.05.2026, 21:20 Uhr

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