Polizisten führten am Freitag und Samstag, 7. und 8. August 2026, eine gezielte Kontrollaktion im Grazer Stadtgebiet durch. Im Fokus standen E-Scooter und sogenannte Trendsportgeräte. Es wurden über 160 Verstöße festgestellt.
An der zweitägigen Kontrollaktion waren neben Streifen der Verkehrsinspektion Graz auch Fahrradpolizisten sowie ein Polizeimotorrad beteiligt. Der Fokus lag insbesondere auf der Überprüfung der Einhaltung verkehrsrechtlicher Bestimmungen sowie der technischen Beschaffenheit der genutzten Fahrzeuge. Bei den technischen Überprüfungen vor Ort wiesen insgesamt 27 E-Scooter eine Bauartgeschwindigkeit von mehr als den erlaubten 25 km/h auf.
Im Rahmen des Schwerpunkts wurden über 160 verkehrspolizeiliche Anzeigen erstattet und Organmandate eingehoben.
Kinder auf hochmotorisierten E-Scootern gestoppt
Im Bereich des Stadtstrandes trafen Polizisten vier Kinder im Alter zwischen 10 und 12 Jahren an, die mit E-Scootern unterwegs waren. Bei der Überprüfung der Fahrzeuge stellte sich heraus, dass diese die rechtlich zulässige Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h weit überschritten. Aufgrund der Leistungsdaten handelte es sich rechtlich nicht mehr um E-Scooter, sondern um Kleinmotorräder. Für das Lenken dieser Fahrzeuge fehlte den Kindern naturgemäß die erforderliche Berechtigung.
Die Polizei wird auch künftig gezielte Kontrollen im Stadtgebiet durchführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Gefahren durch unzulässig manipulierte oder fahrlässig benutzte Trendsportgeräte zu minimieren.
Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133
Presseaussendung
vom 09.08.2026, 13:31 Uhr
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