Nachtrag zur Gasexplosion: Ursache ermittelt

Brandermittler des Landeskriminalamtes Steiermark klärten die Ursache für die schwere Gasexplosion bei einem Firmenareal. Eine undichte Gasflasche in einem Lagercontainer dürfte demnach zur Bildung eines explosionsfähigen Gemisches geführt haben.

Den Erhebungen zufolge dürfte es in einem Lagercontainer zu einem unkontrollierten Austritt von Flüssiggas gekommen sein. Ursächlich dafür dürfte eine undichte Überwurfmutter an einem Gasdruckregler bei gleichzeitig geöffnetem Flaschenventil gewesen sein. Eine bislang noch nicht vollends geklärte externe Zündquelle dürfte schließlich zur Umsetzung des Gas-Luftgemisches geführt haben.

Durch die Wucht der Explosion erlitten zwei Mitarbeiter lebensgefährliche Verletzungen. Sie werden im AKH Wien und im LKH Graz behandelt. Drei weitere Kollegen erlitten schwere Verletzungen, ein Arbeiter wurde leicht verletzt. Sowohl ein technischer Defekt als auch Vorsatz können zum jetzigen Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Die Kriminalisten gehen von einer fahrlässigen Handlung aus. Neben dem Container wurden auch mehrere Firmenfahrzeuge durch Trümmer beschädigt.

Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133


Presseaussendung
vom 07.05.2026, 16:56 Uhr

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