St. Ilgen. – Sonntagabend, 4. Oktober 2026, gerieten zwei Wanderinnen im Hochschwabgebiet in eine alpine Notlage und konnten unverletzt gerettet werden.
Gegen 17:52 Uhr ging bei den Einsatzkräften ein Notruf ein. Eine 56-Jährige aus dem Bezirk Graz-Umgebung und ihre 69-jährige Begleiterin hatten sich im unwegsamen Gelände des Hochschwabgebiets verstiegen. Sie mussten mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers geortet und mittels Tau gerettet werden.
Ersten Erhebungen zufolge wollten die beiden Frauen eine Wandertour unternehmen. Sie beabsichtigten, mithilfe einer im Internet recherchierten Wanderroute auf die Messnerin aufzusteigen. Gegen 09:30 Uhr brachen sie auf. Ihre Route führte nicht ausschließlich über gekennzeichnete Wanderwege, sondern auch über alte, unmarkierte Jagdsteige.
Im Bereich des Rabensteins gerieten die beiden Frauen in unwegsames alpines Gelände. Ein eigenständiges Weiterkommen oder ein sicherer Rückstieg war nicht mehr möglich. Daraufhin setzten sie über ihr Mobiltelefon einen Notruf ab.
Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit wurde der Polizeihubschrauber zur Ortung und Bergung angefordert. Im letzten Tageslicht konnten die beiden Frauen sowie der mitgeführte Hund durch die Besatzung des Polizeihubschraubers lokalisiert und mittels Taubergung unverletzt gerettet werden.
Im Einsatz standen der Polizeihubschrauber, ein Alpinpolizist sowie zwölf Einsatzkräfte der Bergrettung Thörl, die bereits eine terrestrische Bergung vorbereitet hatten.
Presseaussendung
vom 04.10.2026, 22:19 Uhr
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