Absturz einer Zugmaschine in Patsch mit Verletzungsfolge und Zugkollision

Presseaussendung der Polizei Tirol

Ein 40-jähriger Österreicher war am 8. Mai 2026 gegen 16:21 Uhr damit beschäftigt, mit seiner Zugmaschine und mit Hilfe einer Eisenkette einen Baumstumpf neben einem Feldweg in Patsch – im Bereich Kehr - zu entfernen, als das Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache ca. 100 Meter abstürzte und auf den Gleisen der Brennerbahn zum Stillstand kam. Der 40-jährige wurde bei dem Absturz aus dem Traktor geschleudert und blieb nach ca. 50 Metern schwer verletzt liegen. Gegen ca. 16:35 Uhr kollidierte in der Folge ein in Richtung Innsbruck fahrenden Railjet mit dem Unfallfahrzeug. Es kam dabei zu keiner Entgleisung und es wurden keine Personen verletzt, es entstand jedoch Sachschaden an der Lok und 6 Wagons in derzeit unbekannter Höhe. Der 15-jährige Sohn des Unfalllenkers war Zeuge des Unfallgeschehens. Er verständigte seine Mutter, welche die Rettungskette in Gang setzte. Der Schwerverletzte wurde um 17:30 Uhr von der Besatzung des Rettungshubschraubers "C1" mit dem Tau geborgen und in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Er befindet sich seither im Schockraum, Näheres ist derzeit noch nicht bekannt. Die Brennerbahnstrecke war in beiden Fahrtrichtungen für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung bis ca. 19:00 Uhr gesperrt. Im Einsatz standen die BFI (10 Kräfte), die FFW Patsch (20 Kräfte), die FFW Schönberg im Stubaital (10 Kräfte), EL Rettung, NEF und RTW (8 Kräfte), C1 (3 Personen), EL ÖBB (2 Personen) und 4 Polizeistreifen (PI Steinach-Wipptal mit Drohne, PI Hall in Tirol, PI Brenner-FGP und PI Lans).
Bearbeitende Dienststelle PI Lans
Tel. 059133/7116


Presseaussendung
vom 09.05.2026, 09:52 Uhr

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Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.

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Zwölf Paletten mit Schutzausrüstung – insgesamt 60.000 Stück – wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Eindämmung der hochansteckenden Seuche nach Griechenland geliefert.


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Im Rahmen des Treffens in Luxemburg gab es weitere Gespräche zu Asylverfahren und Rückkehrzentren in Staaten außerhalb Europas.

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Grafik Polizei Recruting

Alle Informationen zur Neuaufnahme befinden sich unter www.polizeikarriere.gv.at .